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Devil Riding Shotgun - s/t (3/10) - USA - 2006

Genre: Stoner Rock
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 15:21
Band homepage: Devil Riding Shotgun

Tracklist:

  1. Who Am I?
  2. So Perfect
  3. Walk
  4. I Don’t Care
Devil Riding Shotgun - s/t

Vor ein paar Wochen reviewte ich ein Album von SCOFF, einer fähigen und lustigen deutschen Stoner Rock-Band. Mit ihnen einher kommen DEVIL RIDING SHOTGUN und beantworten die Frage: „Was würde passieren, wenn SCOFF scheiße wären?“

 

DRS formierten sich vor etwa einem Jahr, Mitte 2005, in Albuquerque, New Mexico. Diese Demo enthält ungemastertes Material, das die Band „dynamisch“ nennt und beansprucht „eine Freiheit von stilistischen Zwängen“. Ich fühle mich großzügig, also werde ich ihnen Letzteres zugestehen, obwohl sie ziemlich behaglich im Stoner Rock-Feld am langsameren Ende des Spektrums agieren.

 

Und dynamisch? Einen Teufel sind sie. Die eröffnenden Sekunden von „Who Am I?“ ist ein perfektes Beispiel für die Gesamtheit der Band – ein potenziell interessantes Gitarrenriff wird durch ständige Wiederholung ruiniert, der Song läuft ins Nichts und dann töten die Vocals jeglichen Fluss, den wir vielleicht ohne sie gehabt hätten, sodass überhaupt etwas beigesteuert würde. Ich mag den Song „So Perfect“ wirklich nicht – ich komme nicht durch eine einzige Minute, ohne meinen CD-Player zertrümmern zu wollen. „So Perfect“ ist vielleicht die längsten der Menschheit bekannten 3:24 – es verlangsamt die Zeit so stark, dass ich Aufgaben erledigte, bevor ich überhaupt an sie dachte. Aber um welchen Preis?

 

„Walk” ist der interessanteste Song des Albums mit einiger netter Gitarrenarbeit von Alan Edmonds, aber sogar das wird nach einer Weile unoriginell und der Rest der Band macht absolut nichts interessantes. „I Don’t Care“ hat ein kleines bisschen Doom im Rückgrat, aber benutzt die schlechtesten Aspekte des Doom, um einen schaudernden Song zu machen, das auditive Äquivalent zu einer langwierigen Zahnarztbehandlung.

 

Wenn ihr „Devil Riding Shotgun“ aus dem Weg geht, werdet ihr wirklich viel glücklicher sein. Andererseits hat jeder andere, der diese Demo reviewt hat, ihr ziemlich gute Noten gegeben, also... (Online 23. Mai 2006)

Keith Stevens



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