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Bewertungserklärung

6 tablaturen für Insidious Decrepancy


Insidious Decrepancy - The Inerrancy Of Profanation (4,5/10) - USA - 2005

Genre: Death Metal
Label: Unmatched Brutality
Spielzeit: 29:23
Band homepage: Insidious Decrepancy

Tracklist:

  1. Befouling The Adoration Of Christ
  2. Surreptitious Misanthropy Voraciously Consuming Rationality Thus Invoking Dormant Sociopathic Desirest
  3. Enchanting Fantasies Of Insurmountable Torment Upon Innocence And Piety
  4. The Inerrancy Of Profanation
  5. Festering Oral Infestation Of Parasitic Anomaly >mp3
  6. Inebriated By The Blood Of Divine Suffering Through Secular Dissection
  7. Ordainment Of Iniquity Luridly Asphyxiating Righteousness
  8. Unrelenting Agony Bestowed Upon The Holy Disease Ridden Minds Of The Ignorant
Insidious Decrepancy - The Inerrancy Of Profanation

Das ist das zweite Mal, dass ich ein Album von INSIDIOUS DECREPANCY reviewe; der Ein-Mann-Band aus Texas. Der Tausendsassa ist in diesem Fall ein Typ namens Shawn Whitaker. Wie man an dem Labelnamen erkennen kann, solltet ihr nichts als brutalen Death Metal erwarten. Bis jetzt hat mich nur eine Band auf Unmatched Brutality umgehauen, nämlich INGURGITATING OBLIVION. Es besteht kein Grund die Tatsache zu verbergen, dass „Inerrancy Of Profanation“ nicht tun wird, um daran etwas zu ändern.

 

Seit ich INSIDIOUS DECREPANCY gehört habe, hat sich nicht viel verändert. Shawn Whitaker besitzt immer noch ein unleugbares Talent; kein Zweifel, aber die Musik kann mich nicht beeindrucken. Ich bin von der Tatsache beeindruckt, dass er all die Instrumente selber spielt, zumindest falls ein Drumcomputer ein Instrument ist, aber trotzdem kann ich keinen Gefallen an der Musik finden. In aller Ehrlichkeit muss ich sagen, dass die Drums diesmal etwas besser programmiert sind; der An/Aus-Effekt vom letzten Mal ist nicht so offensichtlich, aber die Kakophonie ist nichtsdestotrotz gegenwärtig. Ich mag Musik, die voller Chaos und Unordnung generell ist, aber nicht die Art, die auf „The Inerrancy Of Profanation“ vorhanden ist. Falls ihr brutalen Death Metal wollt, schlage ich vor, dass ihr euch VOMITORY anhört, eine Band, die dieser One Man Army (ohne The Undead Quartet) haushoch überlegen ist.

 

Ich könnte mein Review hier beenden, aber das wäre nicht fair gegenüber Shawn, der offensichtlich einige ehrliche Arbeit in diese Veröffentlichung gesteckt hat. Er weiß, wie man gute und mitunter technische Death Metal-Riffs schreibt; das muss ich ihm zugute halten. Er hat auch einen anständigen Growl; natürlich nicht besser als meiner, aber gut. Mein Hauptproblem ist es, das Interesse aufrecht zu erhalten, während ich mir dieses Album anhöre. Ich bin nicht die geduldigste Person, die diese Welt zu bieten hat, aber ich bin zumindest in der Lage, ruhig sitzen zu bleiben, wenn mir geile Musik geboten wird. INSIDIOUS DECREPANCY heilen auf jeden Fall nicht mein ADHS. VOMITORY schon.

 

Ich würde auch gerne die Gelegenheit nutzen, um mich über die Songtitel zu beschweren; welchem Zweck dienen sie überhaupt. Sie hätten genauso gut einfach „Fuck Jesus Christ And His Friends Part 1,2,3,4,5,6,7,8“ genannt werden können, das würde sie auch leichter verständlich machen. Sowieso kann sich jeder mit einem guten Wörterbuch Songtitel ausdenken, die bis zum Überlaufen mit Fremdwörtern gefüllt sind.

 

Mein Reviewer-Kollege Charles Theel mochte das letzte Werk von INSIDIOUS DECREPANCY offensichtlich; ich kann mir schwerlich vorstellen, dass er vollkommen alleine ist, also stellt sicher, dass ihr beide Alben abcheckt. Ich persönlich werde mir keines der beiden je wieder anhören. (Online 28. Mai 2006)

Arve Henriksen



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