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Neuer Underground Metal aus Dänemark gefällig? Dann könnten die SADISTIC DEMONS INFILTRATE DENMARK genau das richtige sein, denn die Mixtur aus Old School Thrash Metal und einigen modernen Metal Einflüssen kann sich bis auf den flachen Sound durchaus hören lassen. In Sachen Produktion muss man im Falle von S.D.I.D. aber beide Augen zudrücken, denn die insgesamt fünf Tracks wurden allesamt auf einem herkömmlichen Computer aufgenommen und können daher nicht mit den klanglichen Feinheiten eines professionellen Studios mithalten.
Dass die Dänen aber technisch nicht schlecht beschlagen sind lässt sich in jedem einzelnen Song leicht erkennen. Knackige Riffs, gekonnte Tempowechsel, druckvolles Drumming und der Einsatz von zwei Sängern lässt für die Zukunft einiges erhoffen. Vor allem die gesanglichen Duelle zwischen hohem, klassischem Metal Shouting und ungezügeltem Gebrüll können überzeugen und wer sein Haupthaar gerne zu Bands wie 3 INCHES OF BLOOD und Konsorten schüttelt, der wird auch bei S.D.I.D. nicht lange ruhig sitzen. Die fünf Kompositionen halten allesamt dasselbe Level und lassen für die bereits geplante nächste Veröffentlichung, welche dann erstmals in einem Studio eingezimmert werden soll, einiges erhoffen.
Wie gesagt, soundmäßig nicht das Gelbe vom Ei, dafür hundertprozentig Untergrund und somit Krach von der Basis. Wer nun reges Interesse entwickelt hat sollte sich ohne langes Zögern auf der offiziellen Homepage nach „Homemade Part Two“ erkundigen und selbige Tonkonserve käuflich erwerben. (Online 11. Juni 2006)
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