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Primal Dawn - Zealot (7/10) - Irland - 2006

Genre: Black Metal / Death Metal
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 15:44
Band homepage: Primal Dawn

Tracklist:

  1. Wrath Of The Righteous
  2. Reap The Chosen
  3. Worlds Within Worlds
  4. Silently By The Sword
Primal Dawn - Zealot

Es ist nun vier Jahre her, seit ich zuletzt eine Darbringung dieses irischen Quartetts gehört habe, aber in ihrer vierjährigen Veröffentlichungspause waren sie alles andere als untätig. In der Tat hat die Band trotz einiger Line-Up-Instabilität einen großen stilistischen Umbruch und eine Neuentwicklung durchlebt. Womit haben wir es also zu tun?

 

Zunächst werden Fans von „The Euthanasia Programme“ sich diesem hier vermutlich nur etwas zögernd nähern wollen, da die ambitionierte Natur des langen, progressiven und technischen Death Metal, der auf dieser EP präsentiert wurde, der Vergangenheit angehört. Sie wurde durch eine viel simplere, aggressivere Mischung aus Black, Death und Thrash Metal ersetzt. Der übergreifende Effekt ist sehr extrem und die Musik vermengt die besten Bisschen ihrer aufgelisteten Einflüsse. In der Tat, wenn man einen Blick auf ihre My Space-Freundesliste wirft, sieht man genau, welche Art von Musik man hier erwarten sollte. Alles von MARDUK bis ANGEL CORPSE, ebenso wie die beste Auswahl der florierenden Aussie Black/Thrash-Szene.

 

Das Material ist eine definitive Verbesserung, genau wie die Ausrichtung, aber an der Ausführung mangelt es zuzeiten mit gewissen Festigkeitsproblemen. Die Produktion ist gleichermaßen „ebenso gut“, obwohl dies eher gelobt als kritisiert werden sollte, weil es viel mehr zur beabsichtigten Wirkung passt. Der Gitarrensound ist vergraben in einer matschigen, nasskalten Masse aus Lärm mit einem aggressiven Schuss der Snare als der Hauptunterstützung eines aggressiven und militanten Ambientes.

 

Der Opener „Wrath Of The Righteous“ schlägt voran mit der Grausamkeit eines geschwärzten ANGEL CORPSE, aber es scheint eine tiefere Absicht hinter der Musik zu sein. Obwohl PRIMAL DAWN ihre negativen Emotionen durch einen gebeichteten Hass auf die Werte der heutigen Werte beibehalten: In den Lyrics und in der Musik ist eine positivere und konstruktivere Absicht widergespiegelt – ein frustrierter Schrei nach Besserung.

 

Es gibt nicht viel mehr zu sagen, diese EP enthält einiges an brillantem und starkem Material, das die erfolgreiche Entwicklung von der Identität der Band präsentiert. Zudem ist das leicht positive Gefühl einzigartig erfolgreich und vollkommen erfrischend, indem es PRIMAL DAWN allerwenigstens zu einem der interessanteren Bewerber ihres Feldes macht. (Online 14. Juni 2006)

Niall Kennedy



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