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Crematory - Awake (8/10) - Deutschland - 1997

Genre: Gothic Metal
Label: Nuclear Blast Records
Spielzeit: 45:21
Band homepage: Crematory

Tracklist:

  1. Maze
  2. Lord Of Lies
  3. Away
  4. Temple Of Love
  5. For Love
  6. Crematory
  7. My Last Words
  8. The Loss
  9. Yourself
  10. Mirror
Crematory - Awake

Das hier war mein erstes CREMATORY-Album, und somit fühle ich mich sehr zu dem keyboardlastigen Gothic Metal hingezogen, in den sie sich mit dem vorangegangenen Album zu entwickeln begonnen hatten. Ich weiß, dass einige Leute den primitiveren Death Metal auf „Transmigration“ und „...Just Dreaming“ bevorzugen, aber ich finde, dass diese Alben weniger interessant sind. Bei „Awake“, CREMATORY’s fünftem Studioalbum, war nur noch wenig von ihren alten Tagen übrig, abgesehen von Felix’ Growl.

 

Katrins Keyboards tragen den größten Teil der Aktivitäten auf diesem Album, sei es durch Solo-Darbietungen in “Maze” und “Mirror”, das Aufbauen einer Atmosphäre mithilfe von Soundeffekten, wie in „Temple Of Love“ oder eine traditionellere Piano-Darbietung wie in „The Loss“. Sie sind noch nicht bei den tanzbaren Beats, die sie auf „Believe“ und „Revolution“ erforschen würden, aber so weit sind sie auch nicht davon entfernt. Die anderen Musiker tragen nicht viel zu dem Album bei, aber lenken auch nicht davon ab. Sie sind da, wie Arbeiter, und treffen die Töne, die sie treffen müssen, aber kommen nicht wirklich ins Rampenlicht.

 

Das Album ist am Anfang etwas starker. Die Tracks von „Lord Of Flies“ bis „For Love“ sind die einprägsamsten und vielleicht die besten. Trotz des kitschigen Refrains ist „Temple Of Love“ ansteckend, da alle aus sich herausgehen, versucht einfach eure Füße vom Mitwippen abzuhalten – es ist schwer. „Lord Of Flies“ hat noch am meisten von CREMATORY’s früher Karriere in sich, ist aber dennoch dynamisch. „Mirror“ ragt ebenfalls heraus, aber CREMATORY’s Outro-Stücke mit klarem Gesang liebe ich ohnehin. „The Loss“ ist ein langsamer, stimmungsvoller Song, aber die monotonen Growls passen nicht wirklich, während „Yourself“ und „Creamtory“ nicht viel tun, um sich von anderen CREMNATORY-Songs zu unterscheiden.

 

“Awake” ist nicht CREMATORY’s stärkstes Album, und es wird keinen Lästerer bekehren, aber jeder Fan sollte es sich holen. Es ist ein gutes Album und markiert eine klare Weiterentwicklung von dem älteren Death Metal zu ihrer späteren, Club-freundlicheren Arbeit. Falls ihr CREMATORY noch nicht gehört habe, ist es einen Versuch wert. (Online 8. Juli 2006)

Keith Stevens



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