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Xasthur - To Violate The Oblivious (9/10) - USA - 2004

Genre: Black Metal
Label: Southern Lord Recordings
Spielzeit: 52:54
Band homepage: Xasthur

Tracklist:

  1. Intro
  2. Xastur Within
  3. Dreams Blacker Than Death
  4. Screaming At Forgotten Fears
  5. Consumed By A Dark Paranoia
  6. Marked by Shadows.
  7. Apparitional Void Of Failure
  8. A Gate Through Bloodstained Mirrors
  9. Walker Of Dissonant Worlds
Xasthur - To Violate The Oblivious

Nun, Malefic ist mit einer weiteren Scheibe transzendentalen, selbstmörderischen und brillanten, stimmungsvollen Black Metals zurück. XASTHUR sind eine dieser seltenen Bands, die ich mir anhören kann und mich daran erinnern kann, warum ich überhaupt die Alben gekauft habe und die Band mag, ich habe auch eine Schwäche für Ein-Mann-Bands. „To Violate The Oblivious“ bekam aus unterschiedlichen Quellen gemischte Reviews, also begegnete ich ihm mit gemischten Gefühlen, ich meine, nach dem großartigen „Telepathic With The Deceased“ wusste ich nicht, was ich zu erwarten hatte, außer dass es großartig, durchschnittlich oder fürchterlich sein würde, nun, meine Freunde, ich bin froh euch ersteres sagen zu können. Eine unheimliche, depressive Ein-Mann-Black Metal-Maschine, deren Stücke so dunkel und schwarz sind, dass sie Bergarbeiter blass werden lassen.

 

Das Album beginnt mit “Intro”, einem zweiminütigen Song, der die Bühne für eine makabre Darbietung mit einem Mann und seinen inneren Dämonen herrichtet. Sobald „Intro“ endet, beginnt „Xastur Within“ mit ziemlich schnellem Drumming und Malefics Gesang, äh, na ja, ich sollte Stimme(n) sagen, da es nicht wirklich klingt, als würde er singen. „Screaming At Forgotten Fears“ könnte mein Lieblingssong auf dem Album sein. Ich liebe das simple Drumming, und das Riff in diesem Song ist einfach fantastisch, desgleichen die Keyboards, die Melodie in diesem Song klingt so böse, sie hat so etwas, ich liebe alle acht Minuten dieses Songs.

 

“Apparitional Void Of Failure” ist ein melodischerer Song, da man tatsächlich die Musik der Gitarren sowie die Keyboardmelodie hören kann, etwas in diesem Song macht ihn jedoch unheimlicher als die letzten paar, und das liegt daran, dass Malefic in diesem Song nicht alleine ist, während dieses Songs begleiten ihn viele Stimmen, und es ist ziemlich verstörend aber sehr atmosphärisch, und es klingt wirklich wie eine Art aufgenommene Version des Todes. „A Gate Through Bloodstained Mirrors“ kehrt auf diesem Album wieder, nachdem es nur auf der älteren EP war. Ich bin mit dieser Version viel glücklicher, da sie viel besser klingt und neben aktiveren Gitarren ein paar mehr Keyboard-Parts hinzufügt. Die Art, wie der Song endet, mit dem Herunterschlängeln und der Verstimmung, klingt wirklich fantastisch. Dieser Song ist ein zwölfminütiges Opus darüber, wie sich Malefic fühlt. „Walker Of Dissonant Worlds“ ist ein viel gitarrenbasierteres Instrumental, das großartige Melodien und Twin-Gitarren-Arbeit enthält, ein wirklich großartig klingender Song, der die Aufführung abschließt.

 

Wenn ihr also stimmungsvollen, intelligenten und unheimlichen Black Metal mögt, dann werdet ihr es nicht bereuen, ein Exemplar dieses Albums aufzustöbern. Der klangliche Angriff mit den ausklingenden Gitarren und Keyboards wird die Schwarzen unter den Schwarzen oder die musikalisch Geneigten erfreuen, die es verstehen Melodien auszumachen. Dieses Album ist eine Aufführung, und der Star der Aufführung ist Malefics Stimme während seiner langen Ansprachen, wobei die Gitarre und das Keyboard eine Hintergrundszenerie für seinen Schmerz und seine Trauer malen. Ein fantastisches Hörerlebnis, das mit jedem Mal besser wird, falls ihr ein Exemplar findet, kauft es, ihr werdet nicht enttäuscht werden. (Online 15. Juli 2006)

Sam Becherer



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