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1 tablatur für U.D.O.


U.D.O. - Mean Machine (10/10) - Deutschland - 1989

Genre: Heavy Metal
Label: RCA
Spielzeit: 40:56
Band homepage: U.D.O.

Tracklist:

  1. Dont Look Back
  2. Break The Rules
  3. We’re History
  4. Painted Love
  5. Mean Machine
  6. Dirty Boys
  7. Streets On Fire
  8. Lost Passion
  9. Sweet Little Child
  10. Catch My Fall
  11. Still In Love With You
U.D.O. - Mean Machine

Das zweite U.D.O.-Album bereitete mir damals einige Schwierigkeiten in punkto Eingängigkeit. Nach dem sehr geschmeidig ins Gehör flutschenden Erstling "Animal House" war "Mean Machine" doch um einiges ruppiger und auch ein wenig sperriger. Aber wie so oft sind die schwerverdaulichen Brocken längerfristig gesehen die bessere Wahl und "Mean Machine" bildet da keine Ausnahme.

 

Dieses Album stellte den Versuch dar, sich von ACCEPT abzugrenzen, was aber nicht wirklich funktionierte. Dafür ist Udos Stimme einfach zu prägnant. Die Songs klangen etwas moderner, wobei der eine oder andere Track jedoch durchaus aus seligen ACCEPT-Tagen hätte stammen können. Aber wie man es auch immer deuten will, die CD ist von Anfang bis Ende bockstark. Da fliegt die Kuh bei einem Speedie wie dem grandiosen "Don’t Look Back", während beim Titelsong der geballte Teutonenzorn über die Ebene stampft und alles in Grund und Boden rammt. Auch vermeintliche Klischees wie bspw. "Dirty Boys" werden bei U.D.O. zum Happening. Wo die meisten europäischen Möchtegern-Streetrocker tierisch abkacken, setzt uns Udo noch einen drauf und pißt den ganzen L.A.-Posern mächtig vor den Karren. Und wie sich die Klampfenfraktion Andy Susemihl (ex-SINNER) und Mathias ’Don’ Dieth (ex-SINNER, ex-GRAVESTONE) die Bälle zuwirft, ist eine wahre Pracht.

 

Auf welcher Scheibe kann man schon sämtliche Riffs und Solos mitsingen? Und über die Rhythmusarbeit von Thomas Smuszynski, Bass (ex-DARXON) und Skinsman Stefan Schwarzmann (ex-HELLOWEEN, ex-RUNNING WILD,...) brauche ich auch keine Worte zu verlieren, außer: flüssig und punktgenau. Auch bei dieser Scheibe gilt: absolute Kaufpflicht!!! (Online 21. Juli 2006)

Falk Kollmannsperger



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