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Hordak - The Last European Wolves (8,5/10) - Spanien - 2006

Genre: Pagan Metal
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 47:33
Band homepage: Hordak

Tracklist:

  1. For A New Pagan Age To Come            
  2. Silvano, Señor De Los Bosques            
  3. The Last European Wolves                   
  4. Son Of The Fatherland              
  5. Witchblood                  
  6. Fog On The Battlefield              
  7. El Lago Enol                
  8. The Night And The Fire             
  9. Ravenkind                    
  10. Hugin & Munin             
Hordak - The Last European Wolves

Die heidnische Horde von HORDAK aus der spanischen Hauptstadt Madrid hat mein Flehen erhört und hat mit “The Last European Wolves” ihr Debüt herausgebracht und nachdem mir schon ihre EP sehr gut gefallen hatte, sah ich dem Longplayer sehr gespannt entgegen. Und auch wenn mir nur eine schmucklose Vorabkopie ohne Cover oder sonst irgendwas vorliegt, kann ich erfreut vermelden, dass es sich absolute gelohnt hat, denn im Prinzip den Stil der EP genommen und weiter daran gearbeitet, im positivsten Sinne. Der Folk-Einschlag wurde weiter ausgebaut, was in meinen Ohren immer ein sehr großes Plus ist, so dass man teilweise beinahe schon in den Folk Metal übertritt.

 

Schon das Intro “For A New Pagan Age To Come” überzeugt mit akustischer Gitarre, Dudelsack und Flöte, übergehend in das superbe “Silvano, Señor De Los Bosques”, das auch wieder Geigen und Flöten einsetzt, eine superbe Leadmelodie besitzt und die Stimme der einzig verbliebene Bezugspunkt zum Black Metal ist, ganz stark! Und überhaupt sind diese herrlichen Gitarrenmelodien mittlerweile zu einem Markenzeichen HORDAKs geworden, denn auch “Son Of The Fatherland”, “Fog On The Battlefield” und “Ravenkind“ besitzen diese bestechenden Melodien und heben die Songs im Alleingang auf die nächste Stufe, während die Kompositionen stilistisch irgendwo zwischen Folk Metal, Pagan Metal und Black Metal stehen, aber immer wieder angereichert mit den Flöten, einfach stark! Und auf “El Lago Enol” reduziert man alles komplett auf akustische Klampfe und Flöte, inklusive solo, so macht Musik Freude!

 

Die besten Songs sind unbestritten die beiden abschließenden “Ravenkind” und “Hugin & Munin”, denn hier ziehen die Spanier sämtliche Register und decken von getragen bis Blastbeats sämtliche Tempi ab und bauen neben den herrlichen Melodien auch immer wieder akustische Gitarren und Flöte ein, um dem Hörer den kompletten Hörgenuss zu präsentieren. Und auch in Sachen Produktion kann man absolute nicht meckern, denn diese ist klar und kräftig ausgefallen, genau die richtige Umrahmung der Songs, um das Ganze zu einer durch und durch unterhaltsamen Angelegenheit zu machen, die ich allen Fans von Folk, Pagan und Black Metal ganz nah ans Herzen legen möchte und damit auch Labelinhabern, denn dieses Trio hat einen Deal mehr verdient als viele Kapellen, die über Plattenfirmen ihre CDs rausfeuern! (Online 1. August 2006)

Alexander Melzer



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