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1 tablatur für Witchery


Witchery - Don’t Fear The Reaper (6,5/10) - Schweden - 2006

Genre: Black Metal / Thrash Metal
Label: Century Media
Spielzeit: 46:00
Band homepage: Witchery

Tracklist:

  1. Disturbing The Beast
  2. Stigmatized
  3. Draw Blood
  4. The Ritual
  5. Ashes
  6. Plague Rider >mp3
  7. Damned In Hell
  8. Crossfixation
  9. The Wait Of The Pyramids
  10. Immortal Death
  11. Styx
  12. War Piece
  13. Cannonfodder
Witchery - Don’t Fear The Reaper

Ich habe mich uber diese Band eine ganze Weile gewundert und gefragt, ob sie jemals eine neue Scheibe herausbringen würden. Ich weiss, dass der ganze Necropolis-Deal ordentlich in die Hose gegangen ist, aber dise Jungs hätten mit beängstigender Schnelligkeit aufgeschnappt werden sollen, aber Jensen ist mit THE HAUNTED sehr beschäftigt, die mir nicht sonderlich gut gefallen.

 

Egal, sie sind jetzt zurück und was aus meinen Lautsprechern komt, ist nicht wirklich was ich erwartet hatte. “Disturbing The Beast" ist ein Instrumental, das mich stark an "Tribal Convictions" von VOIVOD mit ein paar MACHINE HEAD-Breakdown-Riffs erinnert. Dann tauchen wir in „Stigmatized“ ein, wieder nicht was ich erwartete. Ich habe darauf gewartet, dass schreiende Gitarren meine Lautsprecher in Schutt und Asche legen, aber stattdessen bekommen wir hier einen reiferen Sound. Die Double-Bass-Action ist da, aber sie ist kontrollierter und ich muss sagen, dass Axenrots Drumming besser geworden ist. Toxines Stimme klingt immer noch so kreischig und cool wie immer und die Teamarbeit von Jensen und Richard ist grossartig, aber nix Wildes. Es ist nur eine Vorführung der Kontrolle und nicht des Chaos, das ich an dieser Band so geliebt habe. Versteht mich nicht falsch, es ist heavy, aber ich schäthe, das sind die neuen und verbesserten W.

 

Ich  muss sagen, dass mich die ersten vier Tracks nicht wirklich umgehauen haben, aber “Ashes” ist ein interessantes Stück, weil es ein gewisses DIMMU-Feeling besitzt. Es scheint, als ob sie ein paar synthetische Keyboards eingebaut haben und Tox’ Stimme bekommt die Effektmaschine. Nicht schlecht. Endlich, „Plague Rider“ trifft den Nagel auf den Kopf, das war es, nach was ich die ganze Zeit über Ausschau gehalten habe! Das konstante Riffing ist schnell und furios, während die Drums drauflosdreschen. Das ist/war, worum es bei W immer ging. Verdammt noch eins! Es hat zehn Tracks gedauert, bis ich endlich eine nasse Hose bekommen habe. "Immortal Death" ist noch mal was ich mir wirklich gewünscht habe, noch besser als was ich gerade vorgeschlagen habe und ich will mehr davon. Schade, dass es nach 90 Sekunden schon vorbei war.

 

Die Scheibe endet in einem SATANIC SLAUGHTER-Cover von "Legion Of Hades", ich wünschte nur, dass es mehr davon gegeben hätte. Im Endeffekt ist es ok, aber ich habe so viel mehr erwartet. Vielleicht wenn sie nie wieder eine Scheibe gemacht hätten, wäre ich damit zufrieden gewesen, aber vielleicht wird die Zeit meine Meinung über dieses Album noch ändern. (Online 4. August 2006)

Joe Florez



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