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Bewertungserklärung



Straw - Burned (6,5/10) - Italien - 2006

Genre: Nu-Metal
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 17:00
Band homepage: Straw

Tracklist:

  1. Smothered Years
  2. Nothing’s Man (Fat Bastard Blues)
  3. Away
  4. On The Highway
Straw - Burned

Das erste Demo der italienischen Nu-Metaller STRAW, “Burned”, ist eine Sammlung von vier Songs, die ihr Talent zeigen und ihnen hoffentlich einen Plattenvertrag einbringen soll. Beim ersten Anhören lachte ich und dachte: „Keine Chance, nie im Leben!“ Als ich mir „Burned“ allerdings ein paar Mal öfter angehört habe, begann ich, noch mal darüber nachzudenken.

 

Der Eröffnungstrack, “Smothered Years”, ist ein simples, geradliniges Stück Metal mit bewährtem, auf D gestimmtem Riffing und Vocals, die erschreckend an NICKELBACK’s Chad Kroeger auf Hustensaft erinnert. Der nächste Track, „Nothing’s Man (Fat Bastard Blues)“, wusste jedoch zu gefallen, besonders aufgrund seines bösen aber entspannten Intros. Der Snare-Roll, wenn der Song beginnt, ist ziemlich gut, und die Tatsache, dass er der schnellste Song auf dem Demo ist, ist ein Plus.

 

Trotzdem zieht uns “Away” zurück in das musikalisch langweilige Reich des Nu Metal, und “On The Highway” stellt sicher, dass wir dort bleiben. Dennoch ist das hier nur ein Demo, es gibt also viel Raum für Verbesserungen, und na ja, Nu Metal ist im Moment anscheinend angesagt, von daher...

 

STRAW sind nicht die beste Band, die ich jemals gehört habe (bei weitem nicht), aber sie sind bestimmt nicht die schlechteste. Sie haben mit „Nothing’s Man“ einen erfreulichen Track produziert; wenn das Album mehr Songs hätte, die wie dieser ein wenig von der Norm abweichen würden, wäre es ein Klangerlebnis. Auch ist die Produktion für eine ungesignte Band ziemlich anständig; alle Instrumente sind ziemlich klar zu hören. Dennoch gibt es dieses nervige Problem der drei anderen Songs auf dem Demo, die nicht nur langweilig sind, sondern alle ziemlich ähnlich sind...weshalb dieses Demo mit 6,5 von 10 Punkten davonkommt. (Online 27. September 2006)

Mitchel Betsch



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