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7 tablaturen für Agalloch


Agalloch - Ashes Against The Grain (10/10) - USA - 2006

Genre: Doom Metal / Black Metal
Label: The End Records
Spielzeit: 59:49
Band homepage: Agalloch

Tracklist:

  1. Limbs
  2. Falling Snow
  3. This White Mountain On Which You Will Die
  4. Fire Above, Ice Below
  5. Not Unlike The Waves
  6. Our Fortress Is Burning…I
  7. Our Fortress Is Burning II: Bloodbirds
  8. Our Fortress Is Burning III: The Grain
Agalloch - Ashes Against The Grain

Bilder steigen aus eurer Hütte, um mit dem Anblick der aufgehenden Sonne begrüßt zu werden, die durch zapfentragendes Blattwerk glitzert ... Rehe trinken aus einem fließenden Bach, auf dem überall Wasserlilien blühen. Dies ist die Art Gefühl, die vom allerersten Moment in eurem Herzen blüht, in dem der erste Track dieser Oregoner Band, „Limbs“, beginnt: mit erhebenden Powerchords und bezaubernden verzerrten Tönen, die über allem schweben, so berührend, als ob es eine Flöte in einer Folk-Band wäre.

 

AGALLOCH sind immer etwas Rätselhaftes gewesen, und manche Leute scheuen sich davor, sie überhaupt als Metal zu bezeichnen ... Die Leute wurden dazu gezwungen, sich neue Genrenamen auszudenken, nur um diese Typen einzuordnen. Grey Metal, Progressive Blackened Post-Rock Metal... Mein persönlicher Favorit ist „Forest Metal“, der, denke ich, ganz gut dazu passt! Durch das Album hinweg werdet ihr behandelt mit gleichen Teilen akustischem Folk à la OCTOBER FALLS oder NEST, optimistischen Melodien und düsteren Post-Rock-Passagen, die eher an Bands wie MOGWAI oder GODSPEED YOU, BLACK EMPEROR!, melancholischen, jedoch kraftvollen 7-saitigen Gothic-Rhythmen. Das Hauptthema von „Limbs“ klingt genauso wie „When Love And Death Embrace“ ... Und dieses Album, genauso wie der Rest von AGALLOCHs Werken, ist ein Song. Ein Konzeptalbum, wenn man so will ... Alle Songs sind in den selben Paralleltonarten geschrieben (B-Dur und g-Moll, falls ihr neugierig seid ;) ) und fließen in einer tadellosen Weise zusammen. Bilder aus dem Studio offenbaren, dass die Band alle Teile von jedem Song sorgfältig in Tafeldiagrammen ausgearbeitet hat: Alles auf diesem Album ist professionell geplant und tadellos ausgeführt – man kann sagen, dass Musik die höchste Priorität im Leben dieser vier Individuen hat.

 

Produktionsmäßig ist alles sehr offen und ungeheuer groß – die Gitarren klingen grobkörnig und haben dieses organische, verbesserte Knirschen, das Drumming klingt großartig und die Parts sind alle unvergesslich und spektakulär hinter dem Kit. Ein Mitglied der Band benutzt sogar ein Set großer Floor-Toms als Timpanis live, um den zusätzlichen mittelalterlichen und epischen Touch zu ihrem gesamten Sound hinzuzufügen. Die cleanen Vocals sind, obwohl nicht technisch beeindruckend, unglaublich tief empfunden und gefühlvoll, und die gesungenen Töne werden euer Herz berühren und sogar eine Träne in euer Auge bringen, wie es für mich beim Song „Falling Snow“ (der auf myspace.com/agalloch erhältlich ist) der Fall war.

 

Ein gewaltiges Meisterstück musikalischen Ausdrucks, es zieht euch durch eine Bandbreite von Emotionen: von ausufernd („Limbs“) über erhebend („Falling Snow“) und bedrückend („Not Unlike The Waves“) bis introspektiv (die „Our Fortress Is Burning...“-Trilogie) und ist sicherlich ein sehr karthatisches Hörgefühl. Ich könnte dem hier und der neuen ANATA den Rest des Jahres hören und am Neujahrstag immer noch von einem Ohr zum anderen lächeln! Eines der besten von 2006! (Online 10. August 2006)

Sean May



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