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Diese Veröffentlichung hat mich total umgehauen! Ich kann mich nicht an das letzte Mal erinnern, als unsere geliebten Gotteslästerer aus Holland so konzentriert, angepisst und beeindruckend waren! Also, das muss ich sofort klarstellen – das hier ist ein perfektes Brett aus qualitativ hochwertigem Death-Thrash Metal!
Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich ALTAR entdeckt habe – es war, als ich eines Abends auf einem Konzert war und mich mit einem Metalhead-Kameraden unterhielt. Wir diskutierten darüber, wer unserer Meinung nach die unterbewertetsten Metal-Bands sind, und er erwähnte diese großartige Death Metal-Band aus Holland namens ALTAR. Er riet mir, ihr „Ego Art“-Album zu holen, da er fand, es sei das beste Werk der Band. In den folgenden Tagen habe ich also die Plattenläden in meiner Gegend nach Exemplaren dieser Band abgesucht, die angeblich so verdammt gut sein sollte. Ich konnte das Album nicht finden, aber es gelang mir, ein Exemplar von „In The Name Of The Father“ zu ergattern. Nun, nach nur einem Hördurchlauf verstand ich, worum es bei diesem ganzen Wirbel ging, denn das hier ist mit der eindrucksvollste Death/Thrash, den ich je gehört habe!! Danach habe ich mir alle anderen Alben der Band gekauft (sie können übrigens alle von der Seite der Band runtergeladen werden), aber das hier ist immer noch mein absoluter Favorit.
Auf Alben wie “Ego Art” und besonders “Provoke” schien die Band nach der Hälfte des Albums den Fokus zu verlieren, aber auf diesem Album sind sie der Inbegriff der Hingabe und Konzentration. Ironischerweise müssen wir den Christen in Holland für diese Veröffentlichung danken, da diese die Band wieder mal genug erzürnt haben, um sie wieder ins Studio zu schicken, wo sie ihren schwarzen Hass ausspeien! Die vorigen zwei Alben richteten ihre Wut viel stärker auf soziale und politische Fragen, aber auf „In The Name...“ konzentrieren sie ihren Hass ausschließlich auf die christliche Herde.
Angefangen mit dem furiosen Holy Mask” und übergehend in den zweiten Track, “Spunk”, wird bereits ein hoher Standard für die Band gesetzt. Eine Unmenge Blasting, thrashiges Riffing und Grunts werden auf dich geworfen, alles eingepackt in eine superbe Produktion und extreme Nachvollziehbarkeit. „Goddamn You“ ist ein perfekter Death/Thrash-Song, mit seinen aggressiven aber eingängigen Riffs und der donnernden Doublebass, alles abgerundet von ein paar coolen „uurgghss“! Abgesehen davon bekommen wir auch das angepisste „Hate Scenario“ und das etwas seltsame „Walhalla Express“ (lest euch den Text dazu durh und ihr werdet aus dem Lachen nicht mehr herauskommen!). Das Album wird mit „In Our Dominion“ mit einem weiteren sofortigen Klassiker beendet, einem neunminütigen Song mit einigen schmackhaften akustischen Linien am Anfang, bevor er in totales Death-Chaos übergeht, mit einigen der besten Refrainlinien (klingt teilweise fast schon Black Metal-artig), die dieses Genre jemals gesehen hat. Ach ja, der Gitarrenklang in diesem Track ist ebenfalls verdammt brillant – eingängig, brutal, klobig und kraftvoll auf einmal. Eine anständige Coverversion von MAIDEN’s „The Trooper“ schließt das Album ab, und auch wenn es dem Original auf jeden Fall gerecht wird, kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, dass es weggelassen hätte werden sollen.
Alles in allem ist dieses Album also ein Meisterwerk. Es kommt nicht oft vor, dass wir Alben von solcher Klasse von Bands zu hören bekommen, die in der zweiten Reihe sitzen, wie ALTAR, also ist das hier ein Juwel, an dem es sich zu erfreuen gilt.
Absolut brillant!!!!!! (Online 19. August 2006)
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