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Non Immemor Mei - Requiem Of The Fallen Leafs (8/10) - Russland - 2005

Genre: Doom Metal / Death Metal
Label: Musica Productions
Spielzeit: 45:46
Band homepage: Non Immemor Mei

Tracklist:

  1. Kogda Krasota Perestaet Udivlyat
  2. Rekviem Opavshich Liste'v
  3. Thy Will Be Done
  4. V Obyatyach Zakata (Expirience)
Non Immemor Mei - Requiem Of The Fallen Leafs

Die dunkelgrauen Wolkentürme wälzen sich über die Sonne, die warmenden und erhellenden Strahlen verschluckend und die Welt in ein düsteres Zwielicht tauchend. Der Gesang der Vögel verstummt und eine Decke des Schweigens breitet sich über die Landschaft aus, als ob die Natur das kommende Unheil verspürt und versucht sich durch Stille davor zu schützen.

 

Und wenn ihr gerade keine passenden Wolken zur Hand habt, dann wird "Rekviem Opavshich Listev" ("Requiem Of The Fallen Leaves") den gleichen Effekt haben, denn dieser russische Doom-Brocken wird jegliche fröhliche Atmosphäre mit Leichtigkeit in graue Düsternis verwandeln und euch jede Partystimmung verhageln. Das Trio um Bandleader Boris entlässt vier Doom/Death-Walzen auf den Hörer, allesamt über 10 Minuten lang, dass man sich ins feuchte Erdreich sinken lassen will, um zu schlafen...lange zu schlafen...

 

Dabei machen NON IMMEMOR MEI aber nicht den Fehler eindimensional vor sich hin zu schleichen, sondern das Tempo gut zu variieren, ohne dabei aber den Doom-Charakter zu verlieren. Sie setzen auch Keyboards und Klavier sowie höhere und tiefere Growls ein, um die Kompositionen der potentiellen Eintönigkeit zu entreißen und machen einen wirklich guten Job damit, denn trotz der exorbitanten Songlängen kommt einem das Ganze keineswegs übertrieben vor.

 

Und mit "V Obyatyach Zakata (Expirience)" hat man auch noch eine Überraschung auf Lager, denn hier klingen NON IMMEMOR MEI etwas wie TRISTANIA zu deren unerreichten "Beyond The Veil"-Album, mit weiblichen Vocals als Unterstützung des grollenden Fronters, was auch sehr gut klingt (und TRISTANIA ohnehin nicht mehr so klingen)!

 

Recht viel mehr gibt es zu NON IMMEMOR MEIs Debüt nicht wirklich zu schreiben, außer dass es ein sehr gelungener Vertreter seiner Gattung ist und Genrefans wirklich ansprechen sollte! (Online 1. September 2006)

Alexander Melzer



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