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Bewertungserklärung



Shatter Messiah - Never To Play The Servant (8,5/10) - USA - 2006

Genre: Modern Metal / Speed Metal / Thrash Metal
Label: Dockyard 1
Spielzeit: 59:15
Band homepage: Shatter Messiah

Tracklist:

  1. Never To Play
  2. Crucify Freedom >mp3
  3. Fratility
  4. Hatred Devine
  5. Fear To Succeed
  6. All Sainted Sinners
  7. Inflicted
  8. Drinking Joy
  9. Bad Blood
  10. Blasphemy Feeder >mp3
  11. Deny God
  12. Disillusion
  13. Bleed The Shadows
  14. New Kleen Killing Machine >mp3
Shatter Messiah - Never To Play The Servant

Einfach machen es uns SHATTER MESSIAH wirklich nicht. Das soll nicht bedeuten, dass das nicht gefällt, was hier auf fast 60 Minuten Spielzeit abgeht. Im Gegenteil- hier wird Können, Spielfreude und Abwechslung bis zum Ausflippen geboten. Wen es melodisch bleibt, klingt eine Mischung aus NEVERMORE & COMMUNIC durch. Doch gibt es auch thrashige Ausbrüche mit heftigen Highspeed-Parts und teilweise werden fast Black/Death Metal-mäßige Härtegrade erreicht.

 

Das verwirrt erst einmal völlig, denn eigentlich liegt die Basis bei progressivem US-Metal, nur das dieser sowohl mit einem extrem fetten, modernen Sound versehen wurde und eben auch in allen erdenklichen Genresparten zu wildern scheint. Für Schubladenfanatiker ist dieses Album ein Alptraum, für Fans von aufregender Metalmusik ein Juwel. Die Band ist das Baby von Curran Murphy, der sich bereits einen Namen als Gitarrist bei NEVERMORE und ANNIHILATOR gemacht hat. Er beweist hier, dass er äußerst talentiert ist, denn das Riffing und die Leads auf diesem Album sind wirklich allererste Sahne. Dass solch eine Scheibe nur mit einem Topsänger funktioniert, ist klar.

 

Das Mikro schwingt BREAKER- und Ex-ARCHETYPE Sänger Greg "Wags" Wagner und er hatte sicher Spaß am Kreischen, Screamen, grunzen und auch bellen. Kurzerhand wurde noch ANNIHILATOR Drummer Robert Falzano verpflichtet, der hier absolut unbarmherzig die Felle verdrischt. Mein Kritikpunkt wäre allerdings, dass ein oder zwei Thrashauswüchse reichen würden, denn gegen Ende des Albums übertreiben es SHATTER MESSIAH etwas mit den Knüppelsongs – sie haben meines Erachtens eher ihre Sternstunden bei den clean gesungenen, melodischeren Songs. Dennoch ein höchst interessantes Album, dass man sich mal anhören sollte. Denn einzelne Stücke sind schon fast genial.

(Online 28. Oktober 2006)

Ralf Henn



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