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51 tablaturen für Lamb Of God


Lamb Of God - Sacrament (9,5/10) - USA - 2006

Genre: Metal
Label: Epic Records
Spielzeit: 46:23
Band homepage: Lamb Of God

Tracklist:

  1. Walk With Me In Hell
  2. Again We Rise >mp3
  3. Redneck >mp3
  4. Pathetic
  5. Foot To The Throat
  6. Descending >mp3
  7. Blacken The Cursed Sun
  8. Forgotten (Lost Angels)
  9. Requiem
  10. More Time To Kill
  11. Beating On Death’s Door >mp3

 

Lamb Of God - Sacrament

Drückt Start und fügt “Sacrament” anschließend zu den besten Headbang-Gründen des Jahres 2006 hinzu. LAMB OF GOD’s neues Werk ist nicht nur ein weiterer Klassiker in ihrem bereits großartigen Katalog, den Jungs aus dem Süden der USA ist es auch gelungen, ihre Art des „Pure American Metal“ in nahezu jeder Hinsicht auf das nächste Level zu hieven.

 

Chris Adlers Drumming ist technischer, tighter, schneller und klingt besser denn je. Die Saiteninstrumente von Mark Morton, Willie Adler und John Campbell sind druckvoll, innovativ und anspruchsvoll. LAMD OF GOD scheuen sich nicht zu experimentieren und wissen, wie man das tut, während man sehr, sehr metallisch bleibt. „Redneck“ ist eine klare Hommage an PANTERA und den gesamten Südstaaten-Metal, so vollgesogen mit südlichen Riffs und Groove, dass der Hörer einen eingebildeten Whiskey-Geschmack auf seiner Zunge spürt. Die meisten Songs haben ein eindeutiges Feeling und repräsentieren oftmals sehr unterschiedliche Stile.

 

Die vielleicht größte Experimentierung auf “Sacrament” kommt in Form von Screamer Randy Blythe daher. Blythe fügt auf dieser Platte so viel zu seiner Formel hinzu, dass es schwer fällt, zu glauben, dass das hier das direkte Nachfolgealbum ihres superben „Ashes Of The Wake“ ist. Dadurch, dass er mit Produzent Machine gearbeitet hat, hat Blythes seinen Gesang in jeder Hinsicht verbessert, mehrere Schichten zu den Refrains hinzugefügt, sich neue Stimmen angeeignet und gelernt, in einer Tonlage zu schreien. Randy Blythe hat nicht den leichten Ausweg gewählt, indem er klare Refrains gesungen hat; er hat begonnen, eine neue Dynamik zum Sound der Gruppe hinzuzufügen, die in der langen Geschichte der Band noch nie erreicht wurde. All das wird auf der DVD, die diesem DigiPak beiliegt, schön dokumentiert.

 

Mehr Gitarrensoli, weniger gezwungen klingende Breakdowns, mehr direkte Metal-Riffs und fantastische Darbietungen von allen in der Gruppe machen dieses Album zu einem Pflichtkauf für Fans von LAMD OF GOD oder Metal allgemein. Dieses Album ist ein großer Schritt nach vorne in ihrer Karriere, und es ist auch eine exzellente Einführung für neue Fans. Auch wenn es fast unmöglich ist, auf einer dermaßen großartigen Platte Favoriten auszusuchen, hört euch “Beating on Death’s Door,” “Walk With Me In Hell,” “Again We Rise,” “Redneck,” “Blacken The Cursed Sun“ und...verdammt...das ganze verdammte Teil an! Wahre Fans werden auch gerne die Deluxe-DigiPak-Edition kaufen und sich die 90-minütige DVD ansehen, die ausgiebige Interviews und Einblicke in den Schreib- und Aufnahmeprozess von „Sacrament“, das Privatleben der Gruppe und das Musikvideo zu „Redneck“ enthält. Weit davon entfernt, ein Marketing-Trick zu sein, ist diese DVD eine würdige Dreingabe zu ihrer Sammlung und hält locker mit ihren anderen Videoveröffentlichungen, „Terror And Hubris“ und „Killadelphia“, mit.

(Online 2. November 2006)

Zach Dionne



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