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Vielleicht versäume ich was, aber ich denke, dass HORRID die erste italienische Death Metal Band ist, die ich gehört habe. Nicht, dass es irgendeinen Unterschied macht, da HORRID nicht exakt italienisch klingen (zumindest denke ich so), sondern mehr nach einem Mix aus schwedischem und amerikanischem Death Metal klingen. Aber nochmal, ich bin nicht sehr gut versiert mit Brutal Death Metal und dadurch kann ich hier etwas daneben liegen,
Was ich auf „Rising From The Hidden Spheres“ von HORRID höre, ist kompetente und brutale Musik mit Unmengen an Groove und einem „MORBID ANGEL meets UNLEASHED“ Sinn für Melodie. Das Tempo des Albums reicht von Midtempo bis hin zu beinahe thrashigem Tempo, aber es geht nur selten in blitzschnelle Blasts hinein, was mir sehr hilft, diesem Album das gewisse Old-School Gefühl zu geben. Die Riffs und die Leads blasen euch nie wirklich das Hirn raus, aber sie sind nichtsdestotrotz geschmackvoll. HORRIDs beinahe konstante Anwendung von Gitarrenleads zwischen jedem Songs ist ein definitives Plus, da es als Gegengewicht zu den brutalen Rhythmussektionen fungiert. Die Vocals decken eine breite Bandbreite von aggressiven Styles ab; von kehligen Growls über blackishen Whispers zu heiseren Schreien und gelegentlich benutzen sie auch zwei Spuren, um dem Ganzen einen Echoeffekt zu verleihen.
Alles in allem ist „Rising From The Hidden Spheres“ eine ziemlich solide Death Metal Veröffentlichung, die sich nicht davor scheut, ihre Einflüsse auf ihrem proverbialen Ärmel zu tragen. Wenn ihr euch nach einem soliden, brutalen, aber doch melodischen Death Metal umseht und kein Verfechter der Originalität seid, dann möge „Rising From The Hidden Spheres“ euch ansprechen.
(Online 18. November 2006)
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