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Various Artists - Metal Ostentation V (-/10) - V/A - 2005

Genre: Various
Label: Enclave Records
Spielzeit: 72:26
Band homepage: -

Tracklist:

  1. Whatever (Agonizer)
  2. Everlasting (The Outburst)
  3. Perception Of Normality (Burst Of Fire)
  4. Hellfuck (Vörgus)
  5. Powerspear (Deformed)
  6. On The Way Of The Hunting Moon (Bornholm)
  7. L’amour N’enleve Pas Vraiment La Depression (Dryados)
  8. Before, Part Iii (Fallen Sentinel)
  9. Mistress Guardian (Whispering Gallery)
  10. The Wicked Is Born (Frequency)
  11. Distance For The Glory (Mandylion)
  12. Malignat (Definition Of Chaos)
  13. Stigmata (Plazma Zatzuma)
  14. Ungeteiltes Leid (Dispersion)
  15. The Cold Of The Limbs (Gathering Darkness)
  16. Idel And Silent (Amok)
  17. Phantoms Of The Voidness (Heresy)
  18. Back To Hell (Exekrator)
  19. Pain (P.R.I.D.E.)
  20. 2040 (Lantz)
Various Artists - Metal Ostentation V

Das portugiesische Enclave Records-Label hat sich komplett den ungesignten Bands verschrieben, die "Metal Ostentation"-Serie ist das Resultat, vollkommen unabhängig von Stil oder Herkunft der Bands. Das führt natürlich auch zu einer recht grossen Vielfalt, sowohl stilistisch wie auch qualitativ, so dass ich der Meinung bin, dass ein paar Worte zu jeder Band die wohl beste Art ist, einen Sampler wie diesen zu reviewen, also los geht's!

 

Agonizer (Finnland): recht gewöhnlicher Mix aus finnischem Melodic und Gothic Metal, gut anzuhören.

The Outburst (Frankreich): sehr guter, moderner Metal mit einer Menge Power und weiblichem wie männlichem Klargesang sowie Death Metal-Vocals, Gesang teils nicht stark genug

Burst Of Fire (Deutschland): typischer Metalcore

Vörgus (Schweden): Prügel-Thrash der ganz alten Schule

Deformed (Schweden): schneller Black/Death, kraftvoll, aber letzlich nix Besonderes

Bornholm (Ungarn): wirklich guter Symphonic Black Metal!

Dryados (Russland): auch symphonischer Black, weniger Power, dafür mehr Keyboards

Fallen Sentinel (Spanien): Dark Metal mit geilen, sehr verspielten Twingitarren, unüblich für diesen Stil, aber wirklich gut!

Whispering Gallery (Niederlande): guter Doom mit leichten Gothic-Anleihen

Frequency (Schweden): schwach produzierter, aber guter Heavy/Power Metal der schwedischen Schule

Mandylion (Japan): symphonischer Power Metal mit Frauengesang, typisch japanisch überdreht, hehe

Definition Of Chaos (Schweden): Dark Metal mit seltsamen Vocals, Passagen und Elementen, teils ein bisschen zu eigenartig

Plazma Zatzuma (Norwegen): Nu-Metal mit Anleihen aus Alternative, Rock und Prog

Dispersion (Deutschland): harter Death Metal der Standardschule

Gathering Darkness (Spanien): heftige Death Metal-Attacke, aber mit Abwechslung

Amok (Schweiz): technischer Death Metal, teils ein bisschen ziellos wirkend aber gut, matschige Produktion

Heresy (Schweden): Death/Black Metal mit teils etwas rumpeligen Drums, brutal, aber mit Abwechslung, ganz passabel

Exekrator (Dänemark): ganz starkes Teil, teils etwas an BORKNAGAR erinnernd, harte und schnelle Musik, kratziger und klarer Gesang

P.R.I.D.E. (Spanien): Hybrid aus nervig modern mit hektischen Vocals und melodiöseren Passagen, die nicht schlecht sind

Lantz (Schweden): Art obskurer Prog, schwer zu beschreiben, Ende abrupt abgeschnitten

 

Die Gewinner dieser Ausgabe sind THE OUTBURST, BORNHOLM, FALLEN SENTINEL, WHISPERING GALLERY, FREQUENCY sowie EXEKRATOR, insgesamt keine schlechte Ausbeute für eine Zusammenstellung dieser Art. (Online 24. September 2006)

Alexander Melzer



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