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Bewertungserklärung



Extinction - Down Below The Fog (6,5/10) - Großbritannien - 2001/2006

Genre: Black Metal
Label: Todestrieb Records
Spielzeit: 29:12
Band homepage: -

Tracklist:

  1. Prologue
  2. The Fusion Of Blood And Fire >mp3
  3. Down Below The Fog
  4. The Fall Of The Blazing Red Sun
  5. In The Shadow Of The Moon
  6. Incomprehensible Darkness
  7. In The Eye Of The Great Beast
  8. Epilogue
Extinction - Down Below The Fog

Von Beginn an, bitte seid euch bewusst, dass ich das hier nicht als ein Demo bewerte. Wenn ich es täte, wäre mein Ton wohl etwas ratgebender, aber die Bewertung insgesamt besehen höher. Da es sich hierbei um eine Wiederveröffentlichung handelt, hat jemand das Demo als gut genug angesehen, um eine professionelle Pressung zu rechtfertigen - und dem stimme ich zu. Dennoch, dieses Demo hat ein paar Jahre auf dem Buckel und die Band hat sich in andere Richtungen verändert, die ich noch nicht gehört habe, so dass dies einzig aufgrund dieser Aufnahmen bewertet wird.

 

Eröffnend mit einem Ambient Noise-Intro, echoen gequälte Quietscher und uneinheitlichen Geräuschen zum Klang einer Friedhofsglocke und düsterem Lachen, wenn die Musik einsetzt, transportiert sie den gleichen Geist, wenngleich in anderer Form. Das Material rangiert von tiefen, in eine Trance versetzenden, unvereinbaren Arpeggios bis zu dem mehr herausstehenden, geradlinigen, mittelschnellen Blasting in bester DARKTHRONE-Tradition. Die Riffs sind unverständlich und in der See der Produktion kaum auseinanderzuhalten, aber etwas in der Struktur der Songs zeigt eine nicht fassbare Qualität.

 

Verpackt in eine der besseren matschigen Produktionen, die ich in letzter Zeit gehört habe, reflektiert die durchdachte Qualität der Töne einen Zweck, den man in Demos nur sehr selten hört. Einzelne Riffs sind unwichtig, stattdessen sind kompositorische Dynamiken essentiell für die Atmosphäre innerhalb der Songs. Gnadenlose Vocals erhalten Hall, der sie stark nach hinten drückt und auch wenn sie im Endeffekt so unentzifferbar sind wie die Riffs, so haben sie ein furchterregendes kaltes Gefühl, so wie Nocturno Cultos beste Darbietungen auf "Under A Funeral Moon", nur nicht ganz so gut.

 

Dieses neuaufgelegte Demo ist nicht brilliant, aber dennoch sehr vereinnahmend. Wenn man es mit den Bands vergleicht, die brilliantes Material herausbringen, werden die Unterschiede deutlich, aber in letzter Zeit habe ich ehrlich gesagt nur sehr wenige Releases gehört, die einen solch puren Geist und eine solch boshafte Form hatten. Definitiv wert wiederveröffentlicht zu werden und könnte durchaus ein Kultfavorit der Underground-Black Metal-Szene werden.

(Online 29. November 2006)

Niall Kennedy



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