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Bewertungserklärung

4 tablaturen für Sacred Steel


Sacred Steel - Hammer Of Destruction (8,5/10) - Deutschland - 2006

Genre: Power Metal / Speed Metal
Label: Massacre Records
Spielzeit: 48:00
Band homepage: Sacred Steel

Tracklist:

  1. Hammer Of Destruction
  2. Where Demons Dare To Tread
  3. Maniacs Of Speed
  4. Blood And Thunder
  5. Impaled By Metal
  6. Descent Of A Lost Soul
  7. Black Church
  8. Generally Hostile
  9. Plague Of Terror
  10. Sword And Axes
  11. The Torch Of Sin
Sacred Steel - Hammer Of Destruction

Da hatten viele Anhänger der wohl ehrlichsten Real-Metal Institution SACRED STEEL bestimmt Schiss gekriegt, da man allerorts zu lesen bekam, sie würden sich auflösen. Dass dem nicht so ist, beweist die neue Langrille „Hammer Of Destruction“ eindrucksvoll. Da Teile der Band es lieber vorzogen Death Metal zu machen gibt es mit Jonas Khalil und Kai Schindelar gleich doppelt frisches Blut, und Jens Sonnenberg wechselt vom Bass an die Klampfe.

 

Diese Frischzellenkur macht sich positiv bemerkbar. Gleich der flotte Opener und Titelsong brettert rasant los und regt zum Mitshouten an! „Where Demons Dare To Tread“ hat definitiv etwas von obskurem US-Stahl und wirkt durch einige Grunts noch bedrohlicher. Apropos Death Metal-Einflüsse! Diese wurden bis auf einige Knurrer ad acta gelegt und SACRED STEEL beschränken sich mehr auf die wahre Lehre. Mit einem Sprach oder Filmsample wird „Maniacs Of Speed“ eingeleitet, ein superschneller Smasher, der irgendwie an Zeugs wie EXCITER/AGENT STEEL erinnert. So geht es Schlag auf Schlag, Headbangerfutter vom Feinsten.

 

Alles ist natürlich an die guten alten Achtziger angelehnt. Selbst die Produktion, für die Harris Johns verantwortlich war, klingt ziemlich old schoolisch. Hat dennoch Dampf und Power. Es gibt herrliche Riffattacken, superbe Soli und Gerrit’s gewohnten Sirenengesang. Als Fan der Band kann man eigentlich nichts falschmachen. Ah ja, bevor ich es vergesse, der Song „Black Church“ ist für mich das Highlight des Albums. Sehr episch und geheimnisvoll entwickelt sich das schleppende Stück zu einem zukünftigen Bandklassiker! Natürlich soll auch die Coverversion nicht unerwähnt bleiben. Ein Stück des Jahrhundertwerkes „Ample Destruction“ von JAG PANZER wurde genommen: „Generally Hostile“, wo eigentlich jedem Undergroundfreak die Tränen kommen sollten.

 

Ein Album, dass weder Bombastelemente, Keyboardteppiche oder Chöre verarbeitet, sondern das bietet, wofür der Name SACRED STEEL schon immer stand und wieder steht: Pure fucking Metal in your face!

(Online 16. Dezember 2006)

Ralf Henn



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