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Royal Hunt - Land Of Broken Hearts (8,5/10) - Dänemark - 1992

Genre: Melodic Metal
Label: Rondel Records
Spielzeit: 47:31
Band homepage: Royal Hunt

Tracklist:

  1. Running Wild
  2. Easy Rider
  3. Flight
  4. Age Gone Wild
  5. Martial Arts (Instrumental)
  6. One By One
  7. Heart Of The City
  8. Land Of Broken Hearts
  9. Freeway Jam (Instrumental)
  10. Kingdom Dark
  11. Stranded
  12. Day In Day Out
Royal Hunt - Land Of Broken Hearts

Es war das Jahr 1992, das Jahr als DREAM THEATER den Klassiker „Images And Words“ veröffentlichten, ein Album das seit dieser Zeit als Maß aller guten Dinge gilt. Es war auch das Jahr in dem eine Band namens SHADOW GALLERY ihr Debüt Album rausbrachten und genau so die Jungs von ROYAL HUNT. Das Album fiel mir erst Jahre nach seiner Veröffentlichung in die Hände und da hatte ich schon die nachfolgenden Alben gehört, also es ist wirklich schwer zu sagen, was für einen Eindruck es gemacht hätte, wenn ich das Album als Erstes gehört hätte. Werde ich nie wissen.

 

Aber was ich weiß war die Tatsache, daß die anderen Alben mich wirklich beeindruckt haben und ich war wirklich gespannt darauf, was mich auf diesem Album erwarten würde. Einige Songs hatte ich bereits auf ihrem Live Album (1996) gehört, allerdings gesungen von DC Cooper und das ergab schon die nächste Frage: wie klangen die alten Lieder von einem anderen Sänger als DC gesungen, der wirklich seinesgleichen sucht.

 

Eins kann ich sagen, ich war absolut nicht enttäuscht von dem was ich gehört habe. Die Musik die ROYAL HUNT auf ihrem Debüt Album bieten ist zwar ein bißchen anders als das was sie später spielen werden, aber man kann durchaus erkennen wer hier zu Werke geht. Es ist wahr, daß der Einstieg von DC Cooper einen Kick gegeben hat und Andre Andersen wurde mit der Zeit ein reiferer Komponist, aber das alles nimmt gar nichts weg vom ihrem Debüt. Dieses Album ist sehr gut geworden und steht zur Unrecht im Schatten der späteren Werke der Band.

 

Was bieten die Jungs auf „Land Of Broken Hearts“? Also die Musik ist die für die Band typische, sehr melodischer, von Keyboard beherrschter Metal, der hier noch reichlich Hard Rock Einflüssen Platz macht. Also die Markenzeichen der Truppe sind schon zu vernehmen, aber sie bedürfen noch ein bißchen Reife, was auch später nachrücken wird. Die Leistung des damaligen Frontmans Henrik Brockmann ist zu loben. Er macht seine Arbeit sehr gut und dazu paßt seine Stimme sehr gut zu dieser Musikrichtung, er kann seine Stimme immer gut und gekonnt einsetzen.

 

Falls ihr ROYAL HUNT noch nicht kennt, dann sollte man vielleicht nicht mit diesem Album anfangen, aber wenn schon, dann solltet ihr im Hinterkopf haben, daß alles was hier geboten wird mit der Zeit weiter geschliffen und auf ein höheres Niveau gebracht wird. Anspieltipps: „Stranded“ „Kingdom Dark“ oder „Day In Day Out“, zum letzten Song gibt’s auch ein Video. Viel Spaß!

(Online 4. Dezember 2006)

Jenö Szöke



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