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Firewind - Allegiance (9,5/10) - USA - 2006

Genre: Power Metal
Label: Century Media
Spielzeit: 48:41
Band homepage: Firewind

Tracklist:

  1. Allegiance
  2. Insanity
  3. Falling To Pieces
  4. Ready To Strike
  5. Breaking The Silence (feat. TARA)
  6. Deliverance
  7. Till The End Of Time
  8. Dreamchaser
  9. Before The Storm
  10. The Essence
  11. Where Do We Go From Here?
Firewind - Allegiance

Aus dem Land des sagenumwobenen Götterberges Olymp darf ich heute eine super Gruppe vorstellen, sie heißen FIREWIND und meiner Meinung nach haben sie mit „Allegiance“ eins der besten Power Metal Alben des Jahres geliefert. Manche werden schon wissen dass hier der Gitarrist Gus G. tätig ist, der übrigens auch bei DREAM EVIL, MYSTIC PROPHECY oder NIGHTRAGE tätig war, und im letzten Jahr hat er bei ARCH ENEMY auch ausgeholfen. Ich hab ihn zuerst bei DREAM EVIL gehört und mir hat sehr gefallen was er da geleistet hat. FIREWIND bewegen sich auch in diesen Sphären, obwohl nicht immer mit so viel Power, was aber überhaupt nicht negativ gemeint ist.

 

Es gibt zwei Neuzugänge in der Mannschaft, nämlich Mark Cross, der schon für HELLOWEEN und METALIUM getrommelt hat, und Sänger Apollo Papathanasio, der für einige von euch von MAJESTIC, MEDUSA, EVIL MASQUERADE oder TIME REQUIEM bekannt sein könnte. Falls noch nicht, dann wird er euch mit seiner hervorragenden Vorstellung auf dieser Scheibe beeindrucken. Hier und da erinnert er mich an den NARNIA Sänger Christian Rivel. Apollo bietet vielleicht ein bißchen mehr an Abwechslung und Power.

 

Die Produktion des Albums läßt nichts zu wünschen übrig. Man hat das Studio Fredman von Fredrik Nordström aufgesucht, wo Gus G. auch schon mit DREAM EVIL verweilt hatte und für das Mastering wurden die Betous Tailor Made Productions gewählt, wo auch schon Bands wie DARK TRANQUILLITY und MESHUGGAH ihren Alben den letzten Schliff verliehen ließen.

 

Was dabei rausgekommen ist, ist Power Metal der besten Sorte, wo dank der schon erwähnten superben Produktion jedes Instrument zu hören ist, und das ist auch sehr gut so weil man sollte jedes Instrument hören, denn jedes bietet was Besonderes. Und zusammen ein abwechslungsreiches Album, wo es einem wirklich schwer fällt einen Lieblingssong zu wählen, weil der sofort von dem nächsten überboten wird. Man muß jedoch vielleicht „Breaking The Silence“ erwähnen, denn in diesem Lied liefert Apollo ein Duett mit einer gewissen Tara. Und obwohl sie (soweit ich weiß) nicht in diesem Genre tätig ist, ihre Vorstellung ist erste Sahne.

 

Das mittlerweile vierte Album von FIREWIND überzeugt und setzt sich im Ohr fest. Sehr geile Refrains und gekonnte Riffs bzw. Melodielinien von Master Gus G. Hier sind sehr fähige Musiker am Werke, die ihr Können noch mal meisterhaft unter Beweis stellen. Egal ob kraftvoll wie in „Ready To Strike“, das übrigens ein bisschen an WHITESNAKE erinnert, oder nur instrumental wie „Before The Storm“, sie machen alles richtig. Wenn man kraftvollen melodischen Metal mag, kann man eigentlich mit diesem Album nichts falsch machen! Meisterhaft!

(Online 21. Dezember 2006)

Jenö Szöke



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