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Contradiction - The Warchitect (8/10) - Deutschland - 2006

Genre: Thrash Metal
Label: Armageddon Music
Spielzeit: 51:29
Band homepage: Contradiction

Tracklist:

  1. Your God
  2. The Warchitect
  3. The End Of All Things To Come
  4. Thunderstorm
  5. Shadowsoul
  6. Tunes Of War
  7. The Heritage
  8. Thrash Metal
  9. Peacemaker
  10. Godsend
  11. What Am I
  12. Rock 'N' Roll (Motorhead Cover)
Contradiction - The Warchitect

Vom Moment da ich den Albumtitel sah, wusste ich, dass dieses Album ein Gewinner sein würde. Und ich behielt recht. CONTRADICTION sind eine recht unbekannte Band, die recht melodiösen Thrash Metal a la KREATOR spielt und ich kann nur sagen, dass sie alles in ihrem Pfad niederwalzen.

 

So sollten Thrash-Alben klingen. Unheimlich eingängige Riffs, hasserfüllte Vocals und eine Intensität, die selbst die heiligsten Nonnen zum Headbangen mit den Hörnern verleitet. Das Album ist über 50 Minuten lang und ich bin der Meinung, dass ein Thrash-Album nie länger als 40 Minuten sein sollte, aber CONTRADICTION machen absolut nichts verkehrt damit. Jeder Track ist ein Killer, kein Füller.

 

Die Vocals, die uns entgegengebellt werden, klingen verdammt wütend! Oliver Lux’ Stimme ist stark und steht irgendwo zwischen Growl und Scream, sehr interessant. Das einzige Problem, das ich mit ihnen habe ist, das sie etwas mehr Abwechslung vertragen könnten. Oliver liefert den gerade erwähnten Stil und das ist es. Ich habe damit keine Probleme, da er eine geile Stimme besitzt, aber etwas mehr Abwechslung hätte das Album noch etwas höher gehoben.

 

Die Lyrics sind absolut auf den Punkt und unintelligent, wenn man das Ende des Albums erreicht, ist der IQ vielleicht etwas abgebröckelt, aber das ist genau, wie es sein sollte und macht die Energie der Band nur noch intensiver. Das macht meiner Meinung nach ein großartiges Thrash-Album aus, die schiere Energie, die man verabreicht bekommt und "The Warchitect" geht in dieser Hinsicht absolut nichts ab. Ich habe mir das Album völlig erschöpft angehört und danach hätte ich 5 Runden mit einem Bullen in den Ring steigen können. Herausragend!

 

Musikalisch ist das Album extreme gut gespielt und zusammengestellt. Ich schätze, dass es das ist, was es von der Langeweile fernhält. Im Laufe der 50 Minuten bekommen wir das ganze Paket: mittelschnelle Stampfer, eingängige Mitsinghymnen und puren Speedhämmern. Alles, das ein Thrasher in einem Album sucht. Es hat euch eine gewisse unbeschreibbare Atmosphäre, wohl durch die geniale Gitarrenarbeit und Melodien kreiert.

 

Die Band wird sicherlich das Genre nicht revolutionieren oder irgendetwas machen, das jenseits der Norm steht. Glaubt mir, ihr habt es vorher schon mal gehört, aber gibt es im Thrash wirklich noch etwas, das nicht gemacht worden ist? Ich bin mir sicher, dass wir nicht nach dem Thrash-Album suchen, das unser Leben und unsere Ansicht der Musik verändern wird, so dass das nachsehbar ist.

 

Wenn ich eine kleine Beschwerde anbringen kann, dann ist es der grottige Bonus Track, ein Cover von MOTÖRHEAD’s "Rock ‘n’ Roll". Absolut fürchterlich! Ich weiß nicht, was sie sich dabei gedacht haben. Es gibt auch einen Mangel an Gitarrensolos, wenn das nächste Album ein paar davon einstreuen könnte und etwas abwechslungsreichere Vocals, dann haben wir ein wahres Juwel.

 

Ich sehe eine sonnige Zukunft für CONTRADICTION und erwarte das nächste Album mit Spannung. Vergesst eure Aufputschmittel und euer Kaffein, „The Warchitect“ ist die einzige Energiequelle, die ihr braucht.

 

Killersongs: "The Warchitect", "Thunderstorm", "Tunes Of War"

(Online 31. Januar 2007)

Brent Chayka



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