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XIV Dark Centuries - Skithingi (8/10) - Deutschland - 2006

Genre: Pagan Metal
Label: Perverted Taste
Spielzeit: 46:54
Band homepage: XIV Dark Centuries

Tracklist:

  1. Südwärts
  2. Toringi
  3. Louvia - Die Ewigen Wälder
  4. Thing
  5. Skiltfolk
  6. Bardensang - Eschenhain
  7. Herzyn Harug
  8. Runibergun >mp3
  9. Silbermährn
  10. Ahnenland >mp3
  11. Bardensang - Balderes Wolon
  12. Skithingi >mp3
  13. Warnenkrieg
  14. Hwerenofelda
XIV Dark Centuries - Skithingi

Viele Jahre lang entzogen sich die deutschen XIV DARK CENTURIES erfolgreich meinen Versuchen meine Hände an ihre Releases zu legen, obwohl der eine Song, den ich gehört hatte absolut fantastischer Folk/Pagan Metal gewesen war. Ihr könnt euch also vorstellen, dass es eine sehr angenehme Überraschung war als mir ihr neuestes Werk "Skithingi" in die Pfoten fiel, da ich nun endlich hören konnte, wie sich diese Deutschen auf einem kompletten Album anhören, da ein einziger Song manchmal doch etwas täuschend sein kann.

 

Und die Thüringer enttäuschen nicht, da mich ihre Mischung aus Pagan, Black Metal und ein paar mittelalterlichen und folkigen Einflüssen vom Intro "Südwärts" an sofort ergreift. Das einzig genrefremde Instrument, welches das Sextett einsetzt, ist die Flöte, aber sie schaffen es dennoch diese authentische Atmosphäre aufzubauen, größtenteils natürlich aufgrund der Melodien, aber auch den bardischen Elementen, wie in den beiden "Bardensang"-Songs "Eschenhain" und "Balderes Wolon", was sie nun insgesamt nicht unbedingt als einzigartige Band dastehen lässt, aber dennoch, es gibt nicht so viele Bands dieses Sounds in diesem Subgenre und wenn man sich dann noch die Qualität des Materials vor Augen hält, halten wir einen Gewinner in unseren Händen.

 

Die definierenden Elemente der Deutschen werden vom ersten kompletten Song "Toringi" an klar: exxellente Gitarrenarbeit und -melodien, die doppelte Gesangsattacke klar und harsch und die oft hymnische Atmosphäre, all dies bildet das Fundament beinahe aller XIV DARK CENTURIES-Songs, so dass sie von der Struktur her teils recht nah zusammen stehen, aber es gibt dennoch genügend Punkte, wo sie differieren, so dass man nicht das Gefühl bekommt immer wieder denselben Song zu hören.

 

Die besten Tracks sind "Thing", "Runibergun", "Silbermährn", "Ahnenland", "Skithingi", "Warnenkrieg" und das abschließende "Hwerenofelda", die allesamt Fans des Pagan Metal gut munden sollten, darüber hinaus ist "Skithingi" auch noch ein Konzeptalbum über eine große Schlacht der thüringischen Geschichte, was diesem Album noch mehr Charme verleiht!

(Online 11. Januar 2007)



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