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Stainless Steel - Red Heat Within (6/10) - Ungarn - 2002

Genre: Power Metal
Label: Source Of Deluge Records
Spielzeit: 47:42
Band homepage: Stainless Steel

Tracklist:

  1. The Returner
  2. Labyrinth
  3. Desert Sun
  4. Lady At The Rocks
  5. My Sacrifice
  6. The Wicked Game
  7. The Lion And The Eagle
  8. In Fever
  9. The Longer Way
Stainless Steel - Red Heat Within
Die Ungarn sind zurück mit ihrem zweiten Album und wie bereits auf dem Debüt "Wigant" (aus dem Jahre 2000) ist man in traditionellen Power Metal-Gefilden unterwegs, diesmal von Miklós Küronya vertont, der als einer der besten Toningenieure Ungarns gilt und unter anderem auch schon OMEGA und ungarische Pop-Bands zu einem guten Ton verholfen hat.

Wer jetzt schon die Augen verdreht und denkt "schon wieder Power Metal mit klebrig-süßen Melodien", der sollte noch einmal umdenken, denn STAINLESS STEEL sind nicht die Hunderttausendste STRATOGAMMAWEEN-Kopie, sondern bauen auch ein paar amerikanische Einflüsse in ihren Sound ein, was sie gemeinsam mit der sehr angenehmen und eher in mittlerer Tonlage angesiedelten Stimme von Dániel Jurásek doch etwas von der Masse abhebt.

Das schafft man bei "Desert Sun" zwar auch mit den in der Strophe etwas verzerrten Vocals, aber ein solches "Abheben" sollte man vielleicht in Zukunft weglassen... Egal, man gibt sich angenehm variabel und streut die Kompositionen was Härte und Geschwindigkeit angeht sehr gut, so deckt man das gesamte Spektrum ab, von der Ballade über stampfendes Mitteltempo bis hin zum flotten Kracher, ohne großartige Durchhänger.

Dass man dabei aber auch nicht unbedingt Glanzlichter setzen kann, ist vielleicht der größte Kritikpunkt, den man den Magyaren machen könnte, obwohl man die songwriterischen Qualitäten ohne Zweifel sehr gut erkennen kann (wie z.B. "The Wicked Game" zeigt), fehlt mir das Highlight auf diesem Album, das Material ist insgesamt einfach zu unspektakulär ausgefallen, was sich in der Masse an Veröffentlichungen vielleicht negativ auswirken könnte.

Aber trotzdem, ein immer noch recht gutes Album, das aber wohl in der Masse vergleichbarer Veröffentlichungen untergehen wird... Schade, denn mir gefällt's eigentlich... (Online 7. August 2002)

Alexander Melzer



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