The Metal Observer - Everything in Metal!

Band-Archiv: Metalheads online.  
# | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z Nach Land | Nach Stil | Nach Reviewer






Bandhistory folgt.

Weitere Reviews
Aktuelle Updates
Artikel drucken
Bewertungserklärung



National Cemetery Orchestra, The - Monument (7/10) - USA - 2007

Genre: Thrash Metal / Death Metal
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 47:13
Band homepage: National Cemetery Orchestra, The

Tracklist:

  1. Ancient
  2. The Colossal Void
  3. Monument
  4. Desolate
  5. March Of The Ob
  6. Eternal
  7. In The Empty Halls Of Hell
  8. (Bonus Track)
National Cemetery Orchestra, The - Monument

Karl Nix ist der Einzige, der für das Ungetüm namens THE NATIONAL CEMETERY ORCHESTRA verantwortlich ist. „The Monument“, wo er seine Axtfertigkeiten und solide Drumprogrammierung einsetzt, besteht aus einer fetten und doch rohen Gitarrenattacke, die von genug Geschwindigkeit und Ehrgeiz unterstützt wird, um selbst den tapfersten Gegner zu töten. Acht Tracks aus instrumentalem Death/Thrash zu erschaffen, ist sicherlich ein schwieriges und ehrgeiziges Unterfangen, jedoch eines, auf das Karl gut vorbereitet wirkt.

 

Warum NCO so hart rockt, ist ziemlich einfach; fieses und raues Riffing in Kombination mit einer geradezu bedrückenden Atmosphäre, die einen sofort zum Nachdenken anregt. Das interessante Konzept des Albums über die Vernichtung der Menschheit und das Überleben eines einzigartigen Monuments wird in abgestuften Wellen aus Raserei, drohender Verdammnis und düsterer Realität durch die Lautsprecher projiziert. Es ist eine ziemlich nüchterne Erfahrung, die es dank des einzigartigen Feelings und der Hand voll Riffs, die deinen Schädel attackiert, schafft interessant zu bleiben. Das Riffing ist ziemlich stark und wird durch das exzellente Songwriting hervorgehoben, welches ständig das Tempo ändert und wie eine gemäßigte Geschichte, die erzählt werden will, vorige Ideen weiter ausarbeitet.

 

Trotz der Exzellenz in “Monument” ist die Reise und die Vision auf keinen Fall makellos. Während es dem Intro auf großartige Weise gelingt, die dem Album innewohnende depressive Stimmung aufzubauen, ist der Bonustrack, der die Scheibe mit zehn Minuten fern wirkendem Ambient abschließt, ziemlich langweilig. Er enthält eine gewisse Menge Mystik, die zu Beginn definitiv deine Aufmerksamkeit erregt, aber nach ein paar Minuten verliert man das Interesse und man will auf Stop drücken und sich etwas anderes anhören. Diese Langeweile taucht während der langatmigeren Stücke ein paar Mal auf. Ein schneller Durchlauf des wundervollen „Desolate“ wird das leicht zeigen, da ein paar von den Riffs zu häufig benutzt werden; aufgrund der durchweg hohen Riffqualität schafft es es aber immer noch, dir in den Arsch zu treten.

 

Das hier ist ein exzellentes Album, das unerwartet von einem eher obskuren Künstler kommt. Es gibt nicht viel Extreme Metal, dem es gelingt, Sub-Genres zu kombinieren und dabei jedem auf einzigartige und zufriedenstellende Weise treu zu bleiben. So wird euch „Monument“ in den Arsch treten und euch im Dreck zurücklassen, wenn alles gesagt und getan ist.

(Online 11. August 2007)

Charles Theel



© 2000-2013 The Metal Observer. Alle Rechte vorbehalten Haftungsausschluss