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F.R.Y - Orange Demo (6/10) - Russland - 2007

Genre: Death Metal / Metalcore
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 12:45
Band homepage: F.R.Y

Tracklist:

  1. Invisible Friend >mp3
  2. Red Devil >mp3
  3. Orange Fall >mp3
  4. The Way To Success >mp3
F.R.Y - Orange Demo

Russland ist ein Land, das eher für Wodka als für Metal bekannt ist, also habe ich mich gefragt, ob diese Band ihrem Land etwas Ruhm und Ehre im Metal verschaffen könnte. Nun, F.R.Y. trödeln zumindest nicht herum. Dieses russische Trio wurde im August 2006 gegründet und hat es geschafft, im Februar 2007 ein Vier-Track-Demo zu veröffentlichen. Ihr Haupteinfluss sind CHILDREN OF BODOM, und am offensichtlichsten ist das in ihrem besten Song, „The Way To Success“, wo Dron und Jay einige glänzende (wenn auch kurze) Gitarrensoli hinlegen, die ziemlich eingängig und gut platziert sind. F.R.Y. haben auch einen starken Metalcore-Einfluss, der sich in ihren Texten zeigt.

 

Doch so sehr mir “The Way To Success” auch gefällt, ich habe ein paar Probleme mit F.R.Y.. Erstens klingen Drons Vocals so gezwungen, dass ich mich frage, ob seine Vocals in „Red Devil“ elektronisch bearbeitet wurden. Dron wechselt zwischen Hardcore-Brüllen und Growls. Leider wendet er viel zu viel Zeit für den Hardcore-Modus auf. Jays klare Vocals verschaffen eine dringend benötigte Pause von Drons Monotonie und sind eine der Stärken von F.R.Y.. Das zweite Problem, das ich mit F.R.Y. habe, entstand sobald „Invisible Friend“ begann. Der Eröffnungsriff ist ein Klon von „Taking Back My Soul“ von ARCH ENEMY. Es gibt nichts Störenderes als eine Band, die sich Riffs „ausborgt“ und dann versucht, sie als ihre eigenen zu verkaufen.

 

“Orange Demo” ist meiner Meinung nach eine schwierige Veröffentlichung, da es sowohl Lob als auch Buhrufe erntet. Insgesamt habe ich aufgrund des Materials auf ihrem Debüt das Gefühl, dass F.R.Y. die Fähigkeit haben, ein Hit für Melodic-Death- und Metalcore-Fans zu sein. Wenn Dron aufhören würde, seine protzigen Hardcore-Vocals zu benutzen, hätten sie einen viel verfeinerteren Sound.

(Online 14. August 2007)

Niall Hobson



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