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Mann o Mann, es fällt mir schwer, etwas über die neueste Veröffentlichung von THE FUNERAL PYRE aus Los Angeles zu sagen. Vielleicht liegt es daran, dass mein Geschmack weniger extrem geworden ist und es eine ganz besondere Extreme-Metal-Veröffentlichung braucht, um meine Aufmerksamkeit zu erlangen. Oder es liegt einfach daran, dass die Stücke auf „The Nature Of Betrayal“ nicht nur unoriginell, sondern auch nicht denkwürdig sind. Verdammt, vielleicht ist es eine Kombination aus beidem. Egal was es ist, bevor man sich den ersten Song auf der ersten Veröffentlichung der Band für Prosthetic Records ganz angehört hat, kommt Langeweile auf...oder so etwas.
“The Nature Of Betrayal” ist eine wüste, rohe Mischung aus melodischem Black Metal (Melodien, Vocals und atmosphärische Keyboards), Death Metal (insbesondere das Drumming) und melodischem Death Metal (wiederum die Melodien und die Soli). Während viele Künstler bei Prosthetic zur core-Seite des Metal tendieren, halten sich THE FUNERAL PYRE davon fern und beschließen stattdessen, den von NAGLFAR geschaffenen Pfad zu beschreiten, wobei gelegentlich Elemente von DISSECTION und DIMMU BORGIR auftauchen. Was der Grund ist, warum meine Unfähigkeit, mich mit „The Nature Of Betrayal“ anzufreunden, keinen Sinn ergibt, da ich alle drei Bands mag. Nur ein Track, „Stealing The Air Of Life“, ließ mich aufhorchen, da THE FUNERAL PYRE die Geschwindigkeit herabsetzen und es bis auf die krachende Bridge-Passage eher trübsinnig abgehen lassen.
There are only two possible conclusions I can draw about “The Nature Of Betrayal”: Either the songwriting is truly weak and forgettable, or I simply don’t get it. I feel like I should like the album, I really do, but no matter how many times I hear it, it just doesn’t click. Production wise, the sound is excellent, and the musicianship is quality…so those are perks, but nothing here moves me. Give THE FUNERAL PYRE a listen if you’re a fan of any of the above bands, and hopefully you’ll find more to like with “The Nature Of Betrayal” than I.
Es gibt zwei mögliche Schlussfolgerungen, die ich bezüglich “The Nature Of Betrayal” ziehe: Entweder ist das Songwriting wirklich schwach und unbeeindruckend oder ich verstehe es einfach nicht. Ich habe das Gefühl, dass ich dieses Album mögen sollte, wirklich, aber egal wie oft ich es mir anhöre, es macht einfach nicht Klick. Der Sound ist exzellent, und die Musizierung qualitätsvoll...das sind also Hingucker, aber nichts hierauf reißt mich mit. Hört euch THE FUNERAL PYRE an, falls ihr ein Fan von einer der oben genannten Bands seid, und hoffentlich werdet ihr an „The Nature Of Betrayal“ mehr finden als ich.
(Online 20. September 2007)
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