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Regorge - Kingdom Of Derision (9/10) - Großbritannien - 2002

Genre: Death Metal
Label: Dead Again
Spielzeit: 54:36
Band homepage: -

Tracklist:

  1. Path Of Gold
  2. Inverted Throat Fuck
  3. Descend And Despise
  4. Assembled In Defiance
  5. Rest In Pieces
  6. The Blood Letting
  7. Phrenology Of Sin
  8. Unleashing The Beast
  9. Consume-ate The Infurnane
Regorge - Kingdom Of Derision
Jesus Christus, ich hätte niemals gedacht, dass solche Bands aus Schottland kommen könnten. REGORGE kommen quasi aus dem Nichts und liefern dieses Wahnsinns technische 9 Song Death Metal Album ab. Wie kann eine Band nur so technisch mit seinen Gitarrenriffs beeindrucken und dennoch ein solch krankes Level halten, das den meisten Hardcore Death Metal Fans gefallen dürfte.

Was "Kingdom Of Derision" für mich so großartig macht, ist, dass die Lead- wie auch die Rhythm Gitarrenarbeit gleichermaßen gut zusammen einhergeht. Sie arbeiten so, wie man es von schreienden und growlenden Sängern bei vielen Death/Grind Bands her kennt, aber sie klingen mit ihren Gitarren viel origineller. REGORGE wissen, wie man draufhauen muss.

Die Gitarrenarbeit ist infolge dessen nicht im eng abgesteckten Rahmen des "Brutal Death Metal" eingegrenzt, sondern REGORGE nehmen sich die Freiheit, sich auch anderen Stilen zu öffnen und sie sind auch musikalisch etwas höher anzusiedeln als die meisten anderen brutalen Bands. Das Riffing lässt Vergleiche mit Black Metal zu. Es sind jedoch die Leadgitarren, die den Gitarrensound so speziell erscheinen lassen, da man mit eindrucksvollen Zwischenspielen und Breaks aufwartet, die jene in Verzückung versetzen sollten, die Death Metal oft für reinen Krach halten.

Alle Lieder auf der Platte haben eine gute Spiellänge, keine kurze Zwischenstops, es ist reiner "Full in your face" Death Metal. Der längste Song ist "Unleashing The Beast", der fast 8 Minuten dauert und nicht eine Sekunde zu lang geraten ist!

Dieses Album wird einen vielleicht nicht gleich beim ersten Mal umhauen, mich auch nicht, aber wenn man genügend Ausdauer behält, wird es sich noch lohnen. Einzig die Frage, wie sie das beim nächsten Mal noch toppen wollen, ist dabei beängstigend. (Online 15. September 2002)

Niall Kennedy



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