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Wotan - Epos (9/10) - Italien - 2007

Genre: Epic Metal
Label: Eat Metal Records
Spielzeit: 62:00
Band homepage: Wotan

Tracklist:

  1. Drink In The Skull Of Our Father
  2. The Quest For The Grail
  3. Dark Centuries
  4. Mother Forest
  5. Spartacus
  6. Foggy Dew
  7. Vlad Tepes
  8. The Dream Of Maxen
  9. Chanson De Roland
  10. Vae Victis
  11. Ithaca
Wotan - Epos

Das ist genau die Scheibe, für diejenigen, welche immer noch der Zeit nachtrauern, als MANOWAR noch richtig geil waren. Ich spreche von Zeiten als Epen wie „Sign Of The Hammer“, „Into Glory Ride“ oder „Hail To England“ die Epicfreaks erzittern und voller Ehrfurcht auf die Knie fallen ließen. Die Parallelen zu den einstigen KINGS OF METAL sind unüberhörbar, da auch WOTAN ähnliche Mittel benutzen ihre Songs zu gestalten.

 

Sei es die Art des Riffings, diese Barbarenchöre oder der Gesang. Zwar hat man keinen zweiten Eric Adams in Reihen, aber Sänger Vanni klingt desöfteren sehr, sehr ähnlich. Seine Stimme ist dann aber auch viel kauziger und manchmal etwas schräg. Dabei klingen die Italiener episch bis zum Abwinken und die Lyrics handeln hauptsächlich von Schlachten, Helden oder von vergangenen Tagen. WOTAN machen keine Fantasytexte, sondern orientieren sich entweder an der Geschichte oder an guter Literatur. Man kann ihnen auch keineswegs vorwerfen, hauptsächlich im MANOWAR-Fahrwasser zu schwimmen, denn sie haben schon einen eigenen Stil.

 

Nur dürften vor allem enttäuschte MANOWAR-Fans auf ihre Kosten kommen, denn einen Song wie der 15-minütige Epichammer „Chanson De Roland“ haben diese schon lange nicht mehr fertig gebracht und das Level hier schlägt das letzte lauwarme MANOWAR-Album um Längen. Nach zwei Demos und einem Longplayer dürfte man im Hause WOTAN ein Album erschaffen haben, dass von allen Epic/Obskurmetalfans da draußen bestimmt mit großer Freude in die Arme geschlossen wird. Großes Kino, im wahrsten Sinne!

(Online 18. August 2007)

Ralf Henn



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