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Obzidian - s/t (8/10) - Großbritannien - 2007

Genre: Thrash Metal / Death Metal
Label: Casket
Spielzeit: 45:10
Band homepage: Obzidian

Tracklist:

  1. Progression Of A Homicidal Mind
  2. Blind Faith
  3. Dead Blood
  4. War Machine
  5. Wisdom Of Few
  6. Disciples Of Death
  7. Relentless (Live)
  8. Epitomy Of Evil (Live)
Obzidian - s/t

OBZIDIAN einzuordnen gestaltet sich bei näherem Hinhören schwieriger als erwartet. Während die Basis oft aus Midtempo Thrash Elementen besteht, gespickt mit Death Elementen, haben sich auch einige Progressiv Einflüsse auf dieser Scheibe eingefunden, über die Vocals bis hin zu Old School lastigen Songs wie "War Machine", dessen Lead Riff förmlich nach PANTERA und Dimebag Darrell schreit.

Dieser Trend setzt sich auch beim weiteren Durchlauf von "Obzidian" weiter fort, wobei ich mir wünschen würde, dass die Jungs des Öfteren die Handbremse lösen, und einfach etwas mehr Drive und Speed in ihre Songs legen, wie im Anfangs- und Endstück von "Wisdom Of Few" oder über weite Strecken des guten Openers "Progression Of A Homicidal Mind". Doch es sind leider oft nur diese einzelnen Passagen, die hervorstechen. Die Vielseitigkeit der einzelnen Tracks ist aber schon beeindruckend, und nach dem mit cleanen Vocals eingesungenen "Disciples Of Death", dessen Gitarre klingt, als ob Zakk Wylde hier seine Finger im Spiel hatte, gibt es obendrauf noch zwei Live Tracks.

Dass solche Bonus Geschichten auch nach hinten losgehen können, kennt man ja auch, aber in diesem Fall sind die beiden Live Tracks absolut hörenswert. sie klingen sehr gut und voll, beileibe keine Selbstverständlichkeit, und haben einiges an Kraft und Energie dahinter, auch bei den langsameren Passagen. Im besten PANTERA Stil wälzen sich die Gitarren voran, das Drumming und die Stimme passen perfekt dazu, so dass sich hier durchaus von Potential sprechen lässt, was die Live Performance angeht.

Ingesamt ist mir die EP an manchen Stellen etwas zu lau, OBZIDIAN kann viel, hat aber auch einige an Leerlauf in den Tracks, da hätte man viel mehr und öfter auf die Tube drücken können. Ein Pluspunkt ist die absolute Vielseitigkeit und Abwechslung, viele gelungene Passagen und eine gute Produktion.

(Online 18. September 2007)

Gabriel Doser



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