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Seasons Of The Wolf - Once In A Blue Moon (10/10) - USA - 2007

Genre: Epic Metal
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 56:21
Band homepage: Seasons Of The Wolf

Tracklist:

  1. Wings Of Doom
  2. Snaggletooth
  3. Nikhedonia
  4. Ghost Woman
  5. In The Shadows
  6. Behind The Eyes Of Evil
  7. The Reaper
  8. Battle Scars
  9. Alien Landscapes
  10. The Edge Of Time
  11. Peace On Earth
  12. Name Your Poison

Seasons Of The Wolf - Once In A Blue Moon

Himmel, Arsch und Zwirn, wie geil ist das denn?! Die Kauzgötter von SEASONS OF THE WOLF wähnte ich schon in den ewigen Jagdgründen, immerhin sind schon sechs Jahre seit ihrem letzten Geniestreich „Nocturnal Revelation“ vergangen. Eine sehr lange Zeit, gerade im Musikgeschäft.

Aber hat sich das Warten denn auch gelohnt? Ja, und wie!!! Wir reden immerhin von den einzig wahren CIRITH UNGOL-Nachfolgern und die Band macht ihrem Namen und Ruf wahrlich keine Schande. Eine Spur spartanischer als auf dem Vorgänger gehen die Wölfe zu Werke, mich erinnert das Ganze sehr an das selbstbetitelte Debüt. Gerade aufgrund der sehr geil eingefügten Keyboard-Einlagen weht mehr als ein Hauch von Mystik durch das komplette Album.

Mit obskuren N.W.O.B.H.M.-Gruppen wie WITCHFINDER GENERAL, oder WITCHFYNDE sollte man schon auf freundschaftlichem Fuß stehen, um mit diesem Album etwas anfangen zu können, aber dann seid ihr der Band auch schon mit Haut und Haaren verfallen; garantiert! Und wer diese CD nicht anbetet ist eh ein blöder Hund, welcher auch nie das wahre Licht der Sonne erblicken wird. Nennt es eine Scheißmeinung, aber es ist eben meine Meinung, Amen!!!

Okay, das Hier ist Musik für Minderheiten, wird es auch bleiben und das ist gut so. Jedenfalls hat die Band ihren ureigenen Sound und Stil, auch wenn man manchen Einfluss deutlich heraushört. So hat z.B. „In The Shadows“ einiges von uralten RUSH aufzuweisen, während ich bei den abgefahrenen Synthesizer-Parts im Instrumental „Alien Landscapes“ mal auf VAN DER GRAAF GENERATOR tippe. Ich glaube zwar kaum, dass SEASONS OF THE WOLF die Kaiserslauterer Band MURDER SHE WROTE kennt, aber genau an Diese muss ich aufgrund des Zusammenspiels der Keyboardmelodien und Songarrangements bei „The Edge Of Time“ denken. Doch ansonsten gibt es Heavy Metal der besten Sorte auf die Lauscher, von dem ich nicht genug kriegen kann.

Anspruchsvoll und gleichzeitig supereingängig? Harsch, barbarisch und doch extrem geschmeidig? Feuer und Wasser? All diese Attribute funktionieren ohne sich zu beißen? Auf diesem Album schon! Ihr wünscht euch auch einen Sänger, welcher noch giftiger als Udo Dirkschneider (ACCEPT), David Wayne (ex-METAL CHURCH), oder Bob Mitchell (ATTACKER) tönt und trotzdem einen eigenen Klang hat? Dann ist Wes Waddel euer Mann. Lediglich das Schlagzeug könnte noch mehr nach vorne drücken, aber das ist auch schon alles. Eine gigantische Scheibe, welche bei mir sehr lange den CD-Player beherrschen wird. 

(Online 18. September 2007)

Falk Kollmannsperger



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