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Kaamos - s/t (8/10) - Schweden - 2002

Genre: Death Metal
Label: Candlelight Records
Spielzeit: 34:35
Band homepage: Kaamos

Tracklist:

  1. Corpus Vermis
  2. Circle Of Mania
  3. The Storm Of Coming
  4. Khem
  5. Blood Of Chaos
  6. Doom Of Man
  7. The Chasm
  8. Curse Of Aeons
  9. Cries Of The Damned
Kaamos - s/t
Auch schon etwas länger auf dem Markt, aber erst jetzt in meine gierigen Griffel geflattert: Das neue, selbstbetitelte Album der schwedischen Death Metal-Horde KAAMOS. Was mich beim schwedischen Todesklang schon immer gestört hatte, der hochsirrende Gitarrensound, findet bei KAAMOS zum Glück nicht statt.

Mich erinnert das Dargebotene an meine Erstberührung mit POSSESSEDs legendären Erstlingswerk "Seven Churches". Brutalster, düsterer, leicht verwaschener Sound und dann erst die Musik dazu: Wie entfesselte Bestien aus den Tiefen der Hölle hervorpreschend, um die Welt im Sturm zu nehmen und das kärgliche Häuflein Elend, welches sich Menschheit nennt, zu Sklaven des Einen, des wahren Königs der Welt zu machen.

Ups, sorry, jetzt ist die Fantasie mit mir durchgegangen. Was ich sagen wollte ist: Hier gibt's das volle Brett auf die Mütze. Meist sehr schnell, immer mörderisch brutal und extrem heftig. Breaks immer dann, wenn es unbedingt notwendig ist, damit das Ganze nicht ins Chaos abzudriften droht. Und das ohne Blastspeedparts, das totale Old School-Teil. Bin mal gespannt, was aus den Jungs in den nächsten Jahren wird, wie sie sich entwickeln.

Maniacs, die auf POSSESSED, INCANTATION, aber auch alte GRAVE und DISMEMBER können, sollten nicht zögern hier zuzugreifen, auch wenn die Spielzeit mit etwas mehr als 34 Minuten doch arg kurz gehalten ist. (Online 17. Oktober 2002)

Falk Kollmannsperger



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