The Metal Observer - Everything in Metal!

Band-Archiv: Metalheads online.  
# | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z Nach Land | Nach Stil | Nach Reviewer






Bandhistory folgt.

Weitere Reviews
Aktuelle Updates
Artikel drucken
Bewertungserklärung



Space Eater - Merciful Angel (8/10) - Serbien - 2007

Genre: Thrash Metal
Label: I Hate Records
Spielzeit: 39:42
Band homepage: Space Eater

Tracklist:

  1. MCMXCIX
  2. Bombs Away
  3. Overkill
  4. Deceitful Eyes
  5. The One
  6. Afterlife
  7. Death From Below
  8. Operaphobia
  9. Merciful Angel
  10. Space Eater
Space Eater - Merciful Angel

Einen gewissen Charme kann man SPACE EATER mit ihrem Old Schooligem Thrash Metal nicht absprechen. Das Intro ist atmosphärisch sehr mächtig, baut eine Gänsehaut Stimmung auf, die sich dann zwar in "Bombs Away" entlädt, aber allerdings nur, bis der Gesang kommt. Versteht mich nicht falsch, er ist nicht schlecht oder gar schief, aber doch einfach etwas sehr harmlos, etwa in Richtung einer Mischung aus Bruce Dickinson und der mächtige Barlow (Ex-ICED EARTH), wie sie zu ihren ganz frühen Anfangstagen geklungen haben könnten.

Musikalisch allerdings liefert "Merciful Angel" aber sehr soliden, flotten Thrash ab, der vor allem Wert auf einen gewissen Groove und große Riffs als auch das ganz harte Geknüppel a la SLAYER legt. Die Songs und Riffs sind vielseitig und vor allem in einem überwiegend schnellen Tempo gehalten, also so wie man sich das auch vorstellt und erwünschen würde, auch die Drums haben ihren Anteil an einer guten Produktion, der Sound kommt vor allem gut zur Geltung, wenn man die Stereoanlage etwas weiter aufdreht. Headbang Atmosphäre vor allem bei Tracks wie "Operaphobia", um mal einen herauszugreifen, aber auch bei den gemäßigteren wie "Bombs Away", "Overkill" und einigen anderen eine überzeugende Sache, wenn man sich wie gesagt an dem harmlosen Gesang, der schon an der einen und anderen kleinen Stelle nicht hunderprozentig sitzt, nicht stört.

Wer also auf gefälligen Thrash im Stile von SACRED REICH, an die dich mich einige Male erinnert fühle, abfährt, der sollte sich auch einmal SPACE EATER anhören, wie gesagt kein knallhartes Brett, aber auf jeden Fall ein gelungenes Album, das vor allem von seiner Gitarrenarbeit und den vielen markanten Riffs lebt, und wenn man dann noch bedenkt, dass die Jungs aus Serbien kommen, dann ist das schon eine tolle Leistung, denn bisher kannte ich noch nicht so viele Bands aus dieser Gegend.

(Online 9. November 2007)

Gabriel Doser



© 2000-2013 The Metal Observer. Alle Rechte vorbehalten Haftungsausschluss