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Acht Jahre nach ihrem großartigem Debüt kehren DEKAPITATOR mit einem neuen Longplayer im Gepäck zurück. Wo man damals noch größtenteils dem teutonischen Thrash Metal huldigte, lässt man nun den amerikanischen Wurzeln freien Lauf. Wir reden hier immer noch von Old School-Metal, nur zur Info.
Mittlerweile beherrscht die Truppe ihre Instrumente besser und zeigt dies auch durch diverse technische Spielereien. Oder anders gesagt: die Lieder werden verschachtelter dargeboten und mit wesentlich mehr Breaks versetzt. Wem da jetzt „Pleasures Of The Flesh“ von EXODUS, oder auch generell DEATH ANGEL einfällt, liegt goldrichtig. Ich will jetzt auch nicht blöd rumsülzen, aber mir gefiel die Band früher einen kleinen Tick besser, als man die Lieder gradlinig runterbolzte. Denn dass eine US-Band den deutschen Stil besser beherrschte, als die meisten einheimischen Vertreter, war schon ganz großes Kino. Jedoch gibt es auch auf dem neuen Album mehr als genug schnelle Parts, man höre nur mal die ultrageilen Nackenbrecher „Deathstrike Command“, oder das brachiale „Earthscorcher“, nur noch genial!
Ansonsten bemüht sich die Truppe aber auch um ein vielfaches an Abwechslung, arbeitet mit guten Tempowechseln, Harmony-Leads, und versteht es erstklassig ein wahres Riff-Inferno zu veranstalten. Und sie sind immer noch so wild und frisch drauf wie 1999. Je öfter ich mir das Album anhöre, desto besser gefällt es mir. Also kann ich die CD jedem Bay Area-Fan nur wärmstens empfehlen, zumal auch Sänger Matt Hellfiend immer noch original wie Jeff Becerra (POSSESSED) klingt.
(Online 16. November 2007)
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