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Zonata - Buried Alive (8/10) - Schweden - 2002

Genre: Power Metal
Label: Century Media
Spielzeit: 50:38
Band homepage: Zonata

Tracklist:

  1. Buried Alive
  2. Visions Of Sorrow
  3. The Last Step
  4. Blade Of The Reaper
  5. The Mourner's Tale
  6. Unleashed
  7. A Dark Chapter
  8. In The Chamber
  9. You Betrayer
  10. Heroes Of The Universe
Zonata - Buried Alive
PRIEST! Mein erster Gedanke als ich den eröffnenden Titeltrack des dritten ZONATA-Albums "Buried Alive" zum ersten Mal gehört habe, so viel Schmackes hatten die Engländer auf "Demolition" nicht!

Aber nein, was die Mannen um die Gebrüder Nyberg hier abliefern ist keineswegs ein Abklatsch des ehemaligen Metal-Monstrums, sondern vielmehr eine wirklich gelungene Mischung aus ein paar jener Elemente und sehr europäischem, deutlich klassisch beeinflusstem Power Metal (wo es einige Parallelen zu einer bestimmten Band gibt, deren Name mir nur leider ständig entfällt, ich hasse so was!), die uns hier um die Ohren geblasen wird, mal mit einiger Keyboardunterstützung (allerdings nicht so breitflächig wie bei z.B. RHAPSODY, und auch ohne Einsatz von Cembalo oder Ähnlichem), dann mit sparsam, aber effektiv eingesetztem Chorgesang.

Sicher, so etwas in der Art hatten wir auch schon auf "Tunes Of Steel" und "Reality", aber nie in solcher Konsequenz und vor allem Klasse, man merkt dem um Ex-CONVICTION-Gitarrist Niclas Karlsson aufgestocktem Quintett aus Borås deutlich die im Laufe der Jahre gewonnene Erfahrung an, denn "Buried Alive" zeigt die Band erstmals durchgehend auf dem Niveau, dass sie auf jenen Alben bereits streckenweise erreichen konnten.

Der bereits angesprochene, krachende Opener "Buried Alive" mit seiner deutlichen JUDAS PRIEST-Schlagseite, das geile "Visions Of Sorrow", das eher melodiös rockende "A Dark Chapter", die hervorragende, etwas düstere, damit eher ungewöhnliche Ballade "In The Chamber", das knackige "Heroes Of The Universe", alles Kraftstoff, der sich gewaschen hat und ZONATA zu einem ernstzunehmenden Anwärter auf einen Platz in der Power Metal-Liga macht, da man es auch recht gut versteht obwohl man immer wieder an verschiedene Bands erinnert, sich doch irgendwie vom Rest der Meute abzugrenzen.

Dazu eine kräftige Produktion aus dem Studio Underground zu Västerås und ein geiles Meininghaus-Cover (SACRED STEEL, FALCONER, BRAINSTORM) und fertig ist ein deutlich gereiftes, starkes Album, das ich mir gerne wieder einlege. (Online 27. Oktober 2002)

Alexander Melzer



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