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Offending - The Destruction Of The Human Spirit (7,5/10) - Frankreich - 2007

Genre: Death Metal
Label: System-D Prod.
Spielzeit: 14:28
Band homepage: Offending

Tracklist:

  1. Without Anything
  2. Don't Let Us Down
  3. Mental Corrosion
  4. The Destruction Of The Human Spirit
Offending - The Destruction Of The Human Spirit

Zwar haben die Franzosen OFFENDING abgesehen von einer zwei Jahre älteren Demo noch nichts außer "The Destruction Of The Human Spirit" hervorgebracht, aber das könnte sich in Zukunft ändern, wenn es nach mir ginge, denn das hört sich mal gar nicht schlecht an, was sie hier zum Besten geben, auch wenn vier Tracks nicht gerade die Welt sind.

Zu Beginn sei gesagt, wer auf Brutal Death Metal im Stile von VOMITORY - um mal ein bekanntes Beispiel herauszugreifen - steht, der dürfte auch bei OFFENDING richtig sein, denn die gehen ordentlich zur Sache. Dabei gelingt es ihnen neben der konstant ziemlich beinbrechenden Geschwindigkeit vor allem auch, Abwechslung in ihr Spiel zu bringen, sie sind erstaunlicherweise weit entfernt davon, konfus und unkontrolliert auf ihren Drums rumzuhämmern, sondern scheinen wirklich zu wissen, was sie da tun.

Am Besten lässt sich das an "Mental Corrosin" zeigen, der mit einem verdammt eingängigen Leadriff Intro beginnt und dann rasant an Fahrt zunimmt, alles gut ineinander verwebt und sogar mit fast gesprochenen Vocal Einlagen, die einen guten Kontrast zu den ansonsten tief brüllenden Growls herstellen, die mich ein wenig an MONSTROSITY erinnern. Dieser Song hebt sich sicher durch seine etwas andere Komposition deutlicher ab vom Rest, wobei immer noch alles zueinander passt und die anderen Tracks genauso auf die Zwölf treffen.

Jeder Track hat seine eigenen Stärken, während der Opener recht bedrohlich wirkt, ist es bei "Don't Let Us Go Down" die Vielseitigkeit, die verschiedenen Breaks, die den Track gelungen machen, und auch der Titeltrack ist mit einer eher straighten Marschrichtung vorzeigbar.

Eine positive Überraschung für mich, und ich bin gespannt, ob OFFENDING etwas aus dem Potential, das sie hier zeigen, machen werden. Auf jeden Fall wäre es an der Zeit, ein Full-length Album nachzulegen!

(Online 30. Januar 2008)

Gabriel Doser



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