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Bewertungserklärung



Subsonic - Super Vel (7/10) - USA - 2002

Genre: Heavy Metal
Label: Outlaw Recordings
Spielzeit: 37:16
Band homepage: Subsonic

Tracklist:

  1. Lick The Lie
  2. Just Hit Pomona
  3. Taste
  4. A Day Late
  5. New Age Freak Of Nature
  6. Be Your Sky
  7. Sun/ Cloud Mix
  8. Jane
  9. Sweet Cream Commercial Creature
  10. I Never Knew You
  11. Together Alone
  12. Will It Go 'Round In Circles (Bonus Track)
Subsonic - Super Vel
Okay, Kanada ist nicht gerade bekannt dafür, die besten Rock und Metal-Acts herauszubringen, aber immerhin kommen RUSH, BRYAN ADAMS oder die scheußlichen NICKELBACK aus Kanada. SUBSONIC könnten kaum unterschiedlicher zu den Mainstreambands sein, die sonst so aus diesem schönen Land kommen.

Sie vermischen tiefes Riffing a la ANNIHILATOR mit allem möglichen Indie/Industrial Krach, insgesamt eine sehr raue und unterhaltsame Hörattacke. Ich denke, dass hat auch mit den CELTIC FROST Einflüssen zu tun, da sowohl Tom G. Fischer als auch Reed St. Mark in den Linernotes erwähnt werden. Natürlich waren CELTIC FROST Innovatoren im Avantgarde Metalbereich und die Vorboten des extremen Metal-Sounds. Zwar entfachen SUBSONIC nicht dieselbe Wirkung, aber sie haben einen wertvollen Release am Start und unterscheiden sich erheblich vom herkömmlichen kanadischen Sound.

Der Gitarrensound ist schmutzig und kraus und erinnert vor allem bei "Just Hit Pomona" an ANNIHILATOR. Eine offensichtliche Ode an die Band. Sogar die Vocals scheinen an ANNIHILATOR anzuknüpfen. "Taste" ist einfach, aber effektiv mit einem tollen Groove der Rhythmusabteilung versehen. "A Day Late" kehrt die Sache dann völlig um! Eine nette, treibende Ballade mit einem cleanen Vocal-Sound und um ehrlich zu sein, so was hätte nicht auf ein Hair Metal Album der 80er gepasst. "New Age Freak Of Nature", "Be Your Sky" und "Sun/Cloud Mix" bringen den Metal wieder zurück in den Blickpunkt und sie lärmen herum, wie sprichwörtlich der Elefant im Porzellanladen. "Jane" ist eine weitere Power(?)ballade, die einen starken WHO Touch innehat und überhaupt einen großen Hard Rock Vibe versprüht. Die Vocals von Ron Marks klingen stark und man meint, sie hätten Roger Daltrey in den Mix miteinbezogen.

So viel also von SUBSONIC, die es schaffen mich mit ihrem Heavy Metal zu faszinieren und da man nur knapp unter der 40 Minutenmarke liegt, ist das Ganze lang genug um die Sache interessant zu gestalten und für jeden genüsslich zu machen. (Online 17. März 2003)

Chris Doran



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