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Leverage - Tides (10/10) - Finnland - 2006/2008

Genre: Melodic Metal
Label: Frontiers Records
Spielzeit: 57:53
Band homepage: Leverage

Tracklist:

  1. Fifteen Years
  2. Superstition
  3. Horizon
  4. Dreamworld
  5. Follow Down That River
  6. Stranger
  7. Sails
  8. Marching To War
  9. Twilight Symphony
  10. Gone
  11. Waterfall (Bonus Track)
  12. Land Of Flames (Bonus Track)
Leverage - Tides

Irgendwie bin ich an der Import-CD dieses Albums immer vorbei gegangen, wohl auch wegen des hohen Preises. Doch ein Review in einem großen deutschen Metal Magazin hat mich extrem angesprochen, so dass ich mir das Teil mal anhörte. Und die Musik hat mich dermaßen umgehauen, dass ich mir umgehend die Wiederveröffentlichung zugelegt habe.

 

Melodic Metal/Hard Rock wie er in den 80’ern gerade aus Skandinavien so oft auf den Plattentellern landete, ist das Metier der Band. Dort wo damals Combos wie TREAT, 220 VOLT, EUROPE („Wings Of Tomorrow“), ALIEN, usw uns echte Knaller servierten, knüpfen auch LEVERAGE an. Wobei die Jungs doch einen Zacken härter zu Werke gehen, was natürlich auch an der sehr fetten Produktion liegen kann. Und sagenhafte Melodien in allerfeinster MAGNUM-Tradition fährt die Band auf, als ob es das Normalste der Welt wäre. Ab und an hört man auch deutliche TAROT-Einflüsse heraus. Sänger Pekka Heino ist ein ganz großer Pluspunkt im Bandgetriebe, es verwundert, dass sich noch keine namhafte Band um den Mann gerissen hat. Aber auch die Instrumentalfraktion ist aller Ehren und Würden wert. Es klingt aber auch nur noch geil, wenn die Lead-Gitarre wie ein leicht gebremster YNGWIE MALMSTEEN drauflos fiedelt.


Und wie schon gesagt, die unglaublich geilen, unkitschigen Melodielinien, sowie die bärenstarken Refrains reißen mich in einen wahren Freudentaumel. Liebt ihr auch so die AXEL RUDI PELL-Phase mit Rob Rock am Gesang? Dann müsst ihr euch unbedingt „Marching To War“ anhören. Und „Twilight Symphony“ dürfte so manchem RAINBOW-Fan munden, auch wenn sich Pekka in den Strophen gelegentlich nach Ian Gillan anhört. Meine persönlichen Glanzmomente sind der Opener „Fifteen Years“, „Dreamworld“, sowie „Land Of Flames“, wobei jedoch kein einziger Song auf der Scheibe zu keiner Sekunde langweilt. Ein MUSS für jede ernsthafte Sammlung!

(Online 10. März 2008)

Falk Kollmannsperger



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