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Bewertungserklärung



Razor Fist - Razor Fist Force (8/10) - USA - 2006

Genre: Speed Metal
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 35:30
Band homepage: Razor Fist

Tracklist:

  1. Rage Of The Black Blade
  2. Razor Fist Force
  3. At One With The Wolf
  4. Sex, Drugs, And Metal
  5. Traitor In The Robe (Beware The Preacher)
  6. When The Witches Ride
  7. Death’s Head Revisited
  8. Demon Christ
  9. Storming The Gates
  10. Rally All Metal Force
Razor Fist - Razor Fist Force

Es gibt wohl ziemlich viele Leute, die “Blood Of The Tyrants” von EXCITER für ein ungewöhnlich gutes Album halten. Dieser Meinung kann ich mich nicht anschließen. Doch gibt es mittlerweile eine Handvoll besserer Alternativen zu den ehemaligen Speedgöttern.

Neben dem schweinegeilen “Forever In Leather”-Album von DESTRUCTOR gehört da vor allem “Razor Fist Force” von RAZOR FIST dazu. Das Tolle an der Band ist, dass die Jungs ihren Stil mit völliger Inbrunst und Spaß in allen Backen zelebrieren. Ja, das Riffing kommt total stumpf rüber, aber das ist bei EXCITER auch nicht anders. Und die Refrains klingen auf Dauer auch noch zu einförmig, dennoch macht es einen Höllenspaß, der Musik zu lauschen. Die Band spielt sich von Song zu Song in einen wahren Rausch, der sich mit der Zeit auch auf den Hörer überträgt. Da röhren die Gitarren, brummt der Bass und das Schlagzeug donnert alles weg. Genauso wie zu Beginn der New Wave Of British Heavy Metal, als sich noch niemand Gedanken um Verkaufszahlen machte, sondern frei aus dem Bauch heraus spielte. Und genau dieses Gefühl vermitteln RAZOR FIST perfekt. Dazu besitzt die Band noch einen Sänger, welcher die Stimmlagen von John Bonata (ex-THRUST) und Mika (SOLITAIRE) erstklassig wiederzugeben versteht.

Somit wird diese Scheibe auch wieder nur einer kleinen, aber eingeschworenen Gemeinde gefallen, diese werden die Band jedoch abgöttisch lieben. Dass die CD über einen recht dumpfen Sound verfügt, wird sie den Maniacs nur noch sympathischer machen. Ich bin echt gespannt, was uns die Jungs als nächstes servieren.

(Online 25. Juni 2008)

Falk Kollmannsperger



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