The Metal Observer - Everything in Metal!

Band-Archiv: Metalheads online.  
# | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z Nach Land | Nach Stil | Nach Reviewer






Bandhistory folgt.

Weitere Reviews
Aktuelle Updates
Artikel drucken
Bewertungserklärung



Sotajumala - Teloitus (6/10) - Finnland - 2008

Genre: Death Metal
Label: Woodcut
Spielzeit: 38:54
Band homepage: Sotajumala

Tracklist:

  1. Tappaja Ja Tapettu
  2. Arkku Vailla Vainajaa
  3. Kuolinjulistus
  4. Riistetty Viattomuus
  5. Verellä Kirjoitettu
  6. Oikeutus
  7. Kidutus
  8. Teloitus
Sotajumala - Teloitus

Zwar fällt kriegt man den Namen der Band SOTAJUMALA nicht so einfach über die Lippen, genau wie die finnischen Songtitel, aber immerhin hat man mit den Jungs mal eine finnische Band, die nicht melancholischen oder epischen Metal oder beides spielt, sondern einfach mal richtig hinlangt.

Auch schaffen SOTAJUMALA, mit ihrem sehr dichten Klang recht böse und grimmig rüberzukommen, sie knüppeln in einem konstant hohen Tempo mit sehr präzisem und tightem Drumming durch dieses Album, und gerade auch die Vocals sind mehr heiseres, aggressives Schreien und Fauchen als die ganz klassischen Grunzlaute im Death Bereich, passt auch hervorragend zu ihrem Stil und dem gesamten Klangbild und ist deshalb definitiv ein Pluspunkt.

Im Fordergrund stehen ganz klar die Drums, auch wenn einige prägnante Riffs wie in "Kuolinjulistus" durchaus vorhanden sind, genauso wie das eine oder andere nette Solo, aber das alles wäre wohl nicht so durchschlagskräftig ohne das Klanggewitter des Schlagzeugs, vor allem die Bass Drum hämmert sogar bei eher ruhigeren Passagen oder Tracks wie dem Midtempo Track "Riistetty Viattomuus" unaufhörlich.

Soviel zum Positiven, das weniger erfreuliche ergibt sich aber auch gleich schon aus dem vorher Gesagten: Außer den Drums, die aber vor allem hämmern, herrscht sowohl innerhalb der einzelnen Tracks als auch insgesamt auch "Teloitus" nicht die Riesenabwechslung, und diese Erkenntnis verstärkt sich vor allem, je länger das Album andauert.

Während die erste Hälfte des Albums noch Lust auf mehr macht und interessant klingt - insofern man sich mal reingehört hat und einem der Stil der Finnen gefällt - kann man die zweite Hälfte des Albums getrost vernachlässigen, weil sich da sehr schnell das Gefühl der Wiederholung einstellt, als hätte man das alles schon einmal gehört.

Der Schwung und der Drive, den SOTAJUMATA am Anfang mit sich bringt, geht nach und nach verloren, so dass man auch nach und nach die Interesse am Album verliert. Schade eigentlich, da sich vieles nicht schlecht anhört, aber insgesamt dann eben doch zunehmend einfallsloser wird.

(Online 8. Juli 2008)

Gabriel Doser



© 2000-2013 The Metal Observer. Alle Rechte vorbehalten Haftungsausschluss