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Gama Bomb - Citizen Brain (9/10) - Nordirland - 2008

Genre: Thrash Metal
Label: Earache
Spielzeit: 38:28
Band homepage: Gama Bomb

Tracklist:

  1. Zombie Blood Nightmare
  2. Evil Voices
  3. Final Fight
  4. Time Crime
  5. Global Warning
  6. OCP
  7. Hammer Slammer
  8. Sentenced To Thrash
  9. Zombie Brew
  10. Hell Trucker
  11. Return To The Technodrome
  12. Thrashoholic
  13. In The Court Of General Zod
  14. Space Invaders
  15. Bullet Belt
Gama Bomb - Citizen Brain

Die Thrash Metal-Welle reißt einfach nicht ab. Ob uns da ein ähnlicher Trend erwartet, wie mit der unsäglichen Metalcore-Flut vor einigen Jahren? Zumindest trifft dieser Stil schon eher meinen Geschmack, auch wenn die ganzen musizierenden EXODUS-Fans langsam an den Nerven zehren.

Der Vergleich mit EXODUS trifft jedoch auf GAMA BOMB nicht zu. Die Iren prügeln ihre Lieder um einiges gradliniger in die Runde. Es macht jedenfalls mächtig Spaß, zu der Scheibe heftigst abzumoshen. Klar, auch hier ist Originalität ein Fremdwort, dennoch klauen die Jungs nicht wie die Raben, auch wenn man sich überall an diverse 80’er-Einflüsse zu erinnern glaubt. Mir fallen da vor allen Dingen die frühen NUCLEAR ASSAULT und auch RUMBLE MILITIA ein. Allerdings gehen GAMA BOMB bei aller wilden Spielgeilheit dennoch kontrollierter als die alten Helden zur Sache. Wie ihr anhand der beiden aufgezählten Combos schon seht, können auch GAMA BOMB ein gewisses Feeling zum alten Hardcore-Punk nicht verleugnen, zumal Sänger Philly Byrne auch ziemlich nach Kurt Brecht (D.R.I.) klingt, lediglich etwas variabler.

Wer auf unbekümmert, aber doch sehr professionell runtergezockte Mucke mit gepflegtem ACID REIGN, old TANKARD, oder INDESTROY-Einschlag abfährt, und zum Lachen nicht in den Kohlekeller geht, darf sich diese CD so richtig zu Gemüte führen. GAMA BOMB haben es echt drauf, euren Körper in Bewegung zu halten. Granaten wie z.B.
“Hammer Slammer”, Zombie Blood Nightmare”, “Return To The Technodrome”, oder das mit coolen IRON MAIDEN-Solos bestückte “Space Invaders” schütteln auch den müdesten Kadaver ordentlich durch.

(Online 31. August 2008)

Falk Kollmannsperger



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