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Feinsten US-Power Metal hat auch das zweite volle Album von SHADOW KEEP zu bieten und wird jeden CRIMSON GLORY/RECON/HEIR APPARENT-Freund in Verzückung bringen. Allerdings kommt die Band aus England und sie haben sich (angeblich) bereits von ihrem hervorragenden Sänger Rogue getrennt. Das wäre sehr schade, zumal SHADOW KEEP diesen Sommer in Balingen auch livehaftig überzeugen konnten.
Traumhafte Songperlen wie der schnittige Opener "A Distant Paradox" oder das drauffolgende energische "Seventeen" sind hier keineswegs Mangelware. Im Gegenteil es ist alles etwas eingängiger und zugänglicher geworden, vergleicht man das Album mit dem manchmal etwas sperrigen Vorgänger "Corruption Within". "Beware The Signs" fällt durch seinen unverschämt ohrwürmigen Refrain auf oder das straighte "Fear And Loathing" sind einfach Hämmer, die man gehört haben muss! Einzig allein "A War Of Principles" ging völlig in die Hose, welch grauenhafter Refrain!
Das war allerdings auch der einzige Minuspunkt der ansonsten prächtigen Mystic-Metal-Scheibe! Hier werden nicht nur große Melodien entfacht, auch die Axt darf sich ordentlich entfalten. Eine Seite der Axtfraktion wird übrigens von einer Frau gehandhabt! Hut ab! (Online 25. November 2002)
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