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Freternia/Persuader - Swedish Metal Triumphators Vol. 1 (-/10) - Schweden - 2000

Genre: Power Metal
Label: Loud'n'Proud
Spielzeit: 40:18
Band homepage: -
Band homepage: Persuader

Tracklist:

    Freternia:
  1. Worst Of Enemies
  2. Guardians Of The Night
  3. Friends In Enemyland (Demo)
  4. Guardians Of The Night (Demo)
    Persuader:
  5. Heart And Steel
  6. Cursed
  7. Escape (Demo)
  8. Cursed (Demo)
Freternia - Swedish Metal Triumphators Vol. 1
Unter dem Titel "Swedish Metal Triumphators Vol. 1" schicken Loud N'Proud Records zwei Newcomer ins Rennen, die in Bälde auch ihre Debütalben veröffentlichen werden, nämlich FRETERNIA und PERSUADER. Beide Bands sind mit je vier Tracks vertreten, und zwar mit zwei Albumtracks und zwei Demotracks, wobei ein Song in beiden Versionen zu finden ist, alles klar? OK, dann mal los.
Den Anfang machen FRETERNIA, die auf ihrer Hälfte schnellen, druckvollen Power Metal zelebrieren, der aber dankenswerterweise nicht mit Eunuchengesang und Kinderliedrefrains daherkommt. Durchaus abwechslungsreich aufgebaut variieren sie geschickt das Tempo und fügen auch gerne mal den einen oder anderen Chor ein, der ihrer Musik sehr gut zu Gesicht steht. Abgesehen vom Sound sind auch die beiden Demo-Tracks sehr ansprechend, wobei einer sowieso auch als Endfassung für das demnächst erscheinende Debüt "Warchants & Fairytales" auftaucht. Wenn man bedenkt, was MORIFADE rausgehauen haben, dann kann man sich schon auf die Entwicklung dieser Truppe freuen.
Die andere Hälfte der CD (nein, jetzt nicht das Teil umdrehen!) gehört PERSUADER, die in ihren Kompositionen stark an die älteren bis mittleren BLIND GUARDIAN angelehnt sind, sogar der Gesang von Jens Karlsson klingt nach Hansi Kürsch... Was bei den beiden Studioversionen von "Heart And Steel" und "Cursed" (beide vom Debüt "The Hunter") auffällt ist der etwas matte und dumpfe Sound, während die beiden Demotracks mit wesentlich mehr Power durch die Boxen jagen. Eigentlich seltsam, sollte ja doch eher anders herum sein, oder? Aber nichtsdestotrotz machen auch PERSUADER ihre Sache ganz gut.
Beide Bands schlagen sich mehr als wacker und machen Appetit auf die kompletten Alben, wobei ich FRETERNIA hier doch noch klar vorne sehe, zu stark kommen die Einflüsse bei PERSUADER noch durch.

Alexander Melzer



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