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Diese Italiener begannen als IRON MAIDEN-Coverband, wie man bei dem Namen THE PROWLERS selbst drauf kommen kann. Mittlerweile haben sie hiermit ihr drittes Album am Start. Aber für das Pure Steel Label untypisch spielen sie ein Mix aus melodischem Power Metal und Prog mit viel Keyboards. Wer viel mit stilistisch ähnlich gelagerten Bands wie VANDEN PLAS, ELDRITCH oder THRESHOLD anfangen kann, für den könnte dies eine echte Perle sein. Es ist zwar nicht alles erstklassig, alleine schon die Produktion hat Defizite, aber die musikalische Leistung aller Beteiligten ist stark.
Besonders der Gast-Sängerin hätten THE PROWLERS mehr Passagen überlassen sollen. Schöne Stimme und prima Kontrast. Der Sänger selbst hat eine ziemlich eigenwillige Stimme, mir gefällt er eigentlich ganz gut. Die Stücke ballern recht komplex durch die Botanik und können hier und da mit geilen, zündenden Ideen aufhorchen lassen. Die Gitarrenfraktion hat deutlich das Sagen und das wollen wir doch alle. Das hier ist immer noch eindeutig ein Metalalbum.
Meine persönlichen Anspieltipps sind: „Firefly“ & „De Bello Gallico VI-VIII“, wo das Potential voll ausgeschöpft wurde. Wären alle Stücke in dieser Qualität, wäre das Werk um mindestens zwei Noten höher bewertet worden.
Fazit: Ein ziemlich gutes, wenn auch nicht überragendes Album im Prog Metal-Sektor.
(Online 25. Juni 2009)
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