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Demonical - Hellsworn (9/10) - Schweden - 2009

Genre: Death Metal
Label: Cyclone Empire Records
Spielzeit: 35:23
Band homepage: Demonical

Tracklist:

  1. Baptized In Fire
  2. World Serpent
  3. Infernal Void
  4. Bloodridden
  5. Götter Des Nordens
  6. Children Of Sin
  7. Death Metal Darkness
  8. Bow To The Monolith
  9. Hellsworn
Demonical - Hellsworn

Großartig geändert hat sich zwar nix im Bandsound, doch kommen die neuen Lieder straffer rüber als früher. War der Vorgänger noch eine megabrutale Tsunami – Welle, die alles weg reißt, so bleibt diesmal um einiges mehr hängen. Nicht dass die Band auch nur um einen Zoll softer geworden wäre, nein, eher im Gegenteil. Es ist lediglich so, dass die einzelnen Lieder vor richtig fetten Riffs nur so strotzen.

 

Gerade „World Serpent“ hat das Zeug zum Klassiker. Der Song kann locker neben den großen Hymnen von GOD DETHRONED bestehen. „Infernal Void“ tritt das Gaspedal heftig durch, überrascht jedoch mit diversen langsameren Parts und steht uralten HYPOCRISY in nichts nach. Hauptsächlich orientieren sich DEMONICAL aber am Schwedischen Death Metal der Gründerjahre und klingen sehr nach „Left Hand Path“ (ENTOMBED) und „Like An Everflowing Stream“ (DISMEMBER). Jedoch wagt man auch mal minimale Ausritte in andere Gefilde. Es kommt richtig geil, wenn die Jungs wie z.B. im Beginn von „Bloodridden“ den Fuß extrem vom Gaspedal wegnehmen, hat dann schon etwas von THERGOTHON, wie ich finde. Oder es wird mal wie bei „Die Götter Des Nordens“ so richtig melodisch. Ein Schelm, wer bei diesem Titel nicht automatisch an AMON AMARTH denkt. Und das obergeile „Death Metal Darkness“ könnten UNLEASHED auch nicht besser machen.

Mir gefällt die CD mit jedem Durchgang besser und ich denke, dass man mit einem Kauf nicht viel falsch machen kann. Im Vergleich zum starken „Dead Calm Chaos“–Werk von EVOCATION haben DEMONICAL sogar leicht die Nase vorn. Und der neue Sänger Sverker Widgren gibt auch eine bessere Figur als sein Vorgänger ab. Ist natürlich Geschmackssache, sprach der Affe und biss in die
Seife.

(Online 30. September 2009)

Falk Kollmannsperger



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