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Cremation - Hate Contamination (6,5/10) - Deutschland - 2002

Genre: Death Metal
Label: Lost Agony
Spielzeit: 30:16
Band homepage: Cremation

Tracklist:

  1. Coming Of Chaos (Introduction)
  2. Infernal Disharmony
  3. As Wargods Conquer
  4. Wrath & Decadence
  5. Hate Contamination
  6. Retaliation Unleashed
  7. Return Of The Tyrants
  8. Crushing God's Resistance
Cremation - Hate Contamination
Vor etwas mehr als 2 Jahren gründeten Alex Stütz und Thomas "Tunjah" Burgstaller die Band CREMATION. Nachdem sie die Arbeit an ihrem ersten Demo "Extermination Of The Ungraceful" abgeschlossen hatten, wurden sie von ihren beiden Kameraden Andy Springer und Florian Huber komplettiert. Lost Agony Records bringen uns jetzt das offizielle Debüt namens "Hate Contamination".

Alarm, Panzer, Artillerie und Maschinengewehre starten das Album, das mit "Infernal Disharmony" fortgesetzt wird. Der Death Metal, den CREMATION spielen, hat ein paar Einflüsse aus dem Old School Death Metal, kann aber am besten als recht technischer brutaler Death Metal beschrieben werden. Der Bass spielt eine sehr wichtige Rolle...entweder das oder er ist im Mix viel zu laut weggekommen; ich glaube eher Version 2. Die Drums sind der Hauptgrund für den gewissen Old School-Sound, weniger Double-Bass-basiert als die meisten Death Metal-Bands. Leider sind die beiden erwähnten Instrumente im Mix viel zu laut.

In den ruhigeren Parts, in denen beide Gitarren das gleiche Riff spielen, kann man sie recht leicht hören, aber in den schnelleren, chaotischeren Sektionen auf "Hate Contamination" ist es sehr schwer eine der Gitarren zu hören und meistens diejenige, die die technischeren Riffs spielt. Um fair zu bleiben, scheinen die Instrumente insgesamt gut aufeinander abgestimmt zu sein, die Gitarren hätten nur vielleicht etwas mehr Power vertragen, wenn die Musik einen Gang hochschaltet! Schließlich die Vocals sind starke Grunts, wenngleich mit etwas wenig Abwechslung. Das kommt mir überhaupt in den Sinn, wenn ich mir dieses Album anhöre. Sicher, "Infernal Disharmony" und "Wrath & Decadence" sind zwei Beispiele für starke Songs, aber… es ist alles vorher schon mal dagewesen, nicht immer besser, aber dennoch mit mehr Power, mehr Eigenständigkeit oder besserer Technik. Ich will CREMATION nicht anklagen, dass ihnen etwas abgeht, aber es kommt auf diesem Album nicht raus oder zumindest kann ich es nicht hören.

Ich bin mir sicher, dass es viele Leute gibt, die die Musik von CREMATION lieben werden, aber ich habe in diesem Jahr so viele Killer-Death Metal-Bands gehört, dass "Hate Contamination" in der großen Menge nicht heraussticht. Aber wer weiß was ein paar mehr Jahre Erfahrung dieser Band bringen können! (Online 20. Dezember 2002)

Vincent Portegijs



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