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1988 veröffentlichten die deutschen STEELER ihr viertes und leider auch letztes Album "Undercover Animal". Und wie schon auf den Vorgängerwerken boten die fünf Jungs um Gitarrist Axel Rudi Pell genau den Stoff, den die Fangemeinde von ihnen erwartete: Melodischer Metal, der einfach nur gute Laune bereitet und trotzdem heftig Arsch tritt. Und den gab's zuhauf.
Wie z.B. den obergeilen Speedfetzer "Shadow In The Redlight", den leicht PRETTY MAIDS-artigen Titelsong, das mit einem Kinderchor versehene "Hard Breaks", das mit AC/DC-Riffs eröffnende, oberamtlich abrockende "Rely On Rock" oder die starke Ballade "The Deeper The Night". Jedes Lied frisst sich sofort in den Gehörgängen fest und hält sich dort auch beharrlich fest.
Selbst 14 Jahre später hat das Album nichts von seiner Faszination verloren und wandert noch regelmäßig in meinen CD-Player (im Gegensatz zu Alben wie GAMMA RAYs "Heading For Tomorrow", welches ich damals geliebt habe und mit mittlerweile zum Hals raushängt). Das Album ist neben alten AC/DC-, KROKUS- und WHITESNAKE-Alben einfach die beste Partymucke wo gibt. Nach einer Tour mit SAXON lösten sich STEELER auf, Axel Rudi Pell legte solo los und der Rest ist bekannt. (Online 31. Dezember 2002)
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