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3 tablaturen für Quo Vadis


Quo Vadis - Passage In Time (8/10) - Kanada - 2001

Genre: Death Metal
Label: Skyscraper Music
Spielzeit: 40:57
Band homepage: Quo Vadis

Tracklist:

  1. Vital Signs 2000
  2. As One
  3. The Hunted (Hunter/Killer Remix)
  4. Dysgenics (live)
  5. Point Of No Return: Mute Requiem (live)
  6. Elements Of The Ensemble
  7. Sons Of Greed
  8. Vital Signs
  9. Sadness
Quo Vadis - Passage In Time
Der Titel dieser CD beschreibt EXAKT, was sie enthält. Die ist ein Re-Release von QUO VADIS' Demotape, mit einer Neuaufnahme des Songs "Vital Signs", einem neuen Song ("As One"), einem Remix ("The Hunted"), einigen Live-Tracks (für die ich da war!), die auf ihrem (nur Kassette, glaube ich) Demotape enthalten waren, und einem Video für "Dysgenics".

Wer nicht weiß, wie QUO VADIS klingen, für den will ich es so beschreiben: Man nehme Riffs von der Art wie SUFFOCATION und kombiniere sie mit schwedischen Melodien.

Zwei Versionen von "Vital Signs" sind ziemlich überflüssig, da sich innerhalb des Songs nichts verändert, außer, dass der neuen Version das klassisch inspirierte Intro fehlt, die aufgenommenen Sounds klarer sind und die Band mehr zusammenarbeitet. Der neue Song ist mehr in der Art wie ihr Material auf "Day Into Night", sehr melodisch und eingängig, aber dennoch brutal und schwer, mit einer Mauer aus Double-Bass-Drums, die das Tempo des Songs halten.

Der Remix von "Hunter/Killer" ist ziemlich gut, wenn auch nutzlos, da die allgemeine Struktur des Songs erhalten geblieben ist. Das Intro und die Interludes haben veränderte Riffs, aber das war es auch schon. Dennoch interessant.

Die beiden Livetracks zeigen der Welt eine Band, wie sie besser nicht zusammenhalten könnte und sie halten jedem Zweifel daran stand! Es ist eine Sache, in der Lage zu sein, technische Musik allein und ohne Fehler zu spielen und es ist eine andere, dies in einer Gruppe zu tun. QUO VADIS haben bewiesen, dass sie zu den besten Metal-Musikern heutzutage gehören und dass sie ebenso live SEHR energiegeladen auftreten.

Danach kommen die vier Songs, die schon auf dem Demotape der Band veröffentlicht wurden. Die Soundqualität lässt zu wünschen übrig, verglichen mit den vorangehenden Tracks. Sie klingen wesentlich weniger ausgefeilt, primitiver. Auch das Songwriting ist rauer, zielt mehr darauf ab, Gefühl und Spontaneität in den Songs zu erzeugen, was sie brutaler und schwerer macht, aber weniger anspruchsvoll als die auf den folgenden (oder vorangehenden) Alben. Der Gesang ist ähnlich, mit den beiden Sängern weniger originell klingend, denn auf "Forever" und "Day Into Night" haben Arie und Bart beide einen unverkennbaren Growling-Stil, der an diesem Punkt noch nicht völlig entwickelt war. Nichts desto trotz machen beide ihre Arbeit gut, obwohl in einigen Fällen die Stimmen ein wenig entfernt scheinen und in einem seltenen Fall ("Sons Of Greed"), sogar ein wenig schwach.

Trotzdem ist dies ein sehr gutes Album. QUO VADIS hatten von Anfang an großes Potenzial und dieses Album beweist es. (Online 10. Februar 2003)

Armen Janjanian



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