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Es ist sicherlich so, dass LIFE OF AGONY nicht gerade lustige Partyleute sind. Ihr lyrischer Inhalt war immer sehr mürrisch, depressiv und hoffnungslos. "River Runs Red" ist das Album, das sie in der frühen 90er Hardcore/Sludge Metalszene etablieren konnte und der Vorbote jahrelanger seltsamer Experimente. Doch die Fans sind sich einig, dass "River Runs Red" ihr bestes Stück ist.
"This Time" beginnt mit einem klagenden, heruntergestimmten Vibe. Es scheinen leichte PANTERA Einflüsse bei den Gitarren durch, doch Keith Caputo's versoffene Jodlervocals verleihen LIFE OF AGONY einen Touch Originalität. "River Runs Red" ist ein Konzeptalbum über einen Jugendlichen, der während der Woche die Hölle durchlebt und sie in seinem eigenen Blut abschließt. Nicht gerade wie etwa "Operation:Mindcrime", aber wie Konzeptalben halt so sind, kann auch "RRR" auf einigen Gebieten einen ansprechen.
Herausragende Tracks sind etwa "My Eyes", der kriminell kurze Titeltrack sowie "Method Of The Groove". Es gibt haufenweise groovebasierte Riffs und den obligatorischen Hardcorebreakdown. Würde ich Fans von CROWBAR und DOWN empfehlen. (Online 15. Februar 2003)
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