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Es ist gut, dass aus Großbritannien immer noch (oder wieder?) Bands kommen, die den gängigen Trends gepflegt die Kehrseite zeigen, so wie KICK, dich auf "Sweet Lick Of Fire" recht zeitlosen Rock bieten, nein, keinen Melodic Rock, sondern eine etwas erdigere Version, so in etwa zwischen THUNDER und den Melodic Rock-Vertretern ihres Heimatlandes, so als groben Anhaltspunkt.
Dabei gelingt es dem Quintett ihren Rock mit einem modernen Anstrich zu versehen, der ohne jegliche Trendanbiederungen ganz einfach nach dem hier und jetzt klingt und nicht angestaubt oder altmodisch. Was mich aber zum Problem dieses Albums bringt, obwohl das Songmaterial sicherlich nicht schlecht ist, so fehlt mit irgendwie der gewisse Kick (und das ist jetzt kein Wortspiel!).
Die Vocals von Nick Workman sind sehr gut, die Keyboards fügen sich gut in den Hintergrund ein und sorgen wo es nötig ist als Klavier oder auch Hammond für Akzente, die Gitarren haben entweder Crunch oder klingen samtig weich, die Voraussetzungen sind eigentlich gegeben, aber irgendwie reicht das nicht, um den Rock der Briten aus der Masse an Veröffentlichungen herausstechen zu lassen.
Woran es genau liegt ist aber schwierig zu sagen, denn vom Handwerklichen her sind die fünf Burschen zweifelsohne auf der Höhe und auch die sehr klare Produktion kommt ihrem Sound zugute. Nun ja, einigen wir uns darauf, dass es sich um ein solides Album handelt, das Genre-Fans nicht enttäuschen wird, aber sicherlich nichts Herausragendes darstellt, OK?
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